Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Unter Wert geschlagen. JIU JITSU / Oliver Haider verpasste bei den Weltmeisterschaften in Cali/Kolumbien einen Spitzenplatz.

Schlagabtausch. Oliver Haider (r.) bot bei den Jiu Jitsu Weltmeisterschaften in Cali durchaus ansprechende Leistungen, musste sich nach zwei knappen Pleiten aber mit Platz neun zufrieden geben.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON MICHAEL PINTER

Als Fünftplatzierter der Europameisterschaften im Juni reiste Oliver Haider vom JJC „Vila Vita Pannonia“ Wallern mit durchaus ehrgeizigen Ambitionen und als einziger Burgenländer im Bewerb zu den Jiu Jitsu Weltmeisterschaften ins ferne Cali/Kolumbien. Der Auftakt in der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm verlief auch gut: Gegen den Mexikaner Adrian Cortes feierte Haider in Runde eins einen 10:6-Erfolg. Es sollte der letzte Sieg sein.

Knappe Niederlagen  bedeuteten frühes Aus

 

In Runde zwei traf der Burgenländer auf den Spanier Francisco Garcia und unterlag dem späteren Vize-Weltmeister denkbar knapp mit 5:6, was den Gang in die Trostrunde bedeutete. Dort setzte es gegen den Polen Marek Krecielewski mit 9:11 erneut eine knappe Pleite. Am Ende belegte Haider Platz neun.

Einsame Klasse war der Weltmeister: Der überragende Pavel Korzhavikh aus Russland holte sich zum dritten Mal in Folge den Titel.