Erstellt am 02. September 2015, 10:38

von Christopher Schneeweiß

Sechster Bauchfleck. Gegen Pinkafeld vergaben die Wallerner viele Chancen und waren hinten fehleranfällig. Ergebnis – 1:2.

Harte Bandagen. Michael Thüringer (r.) und seine Wallerner mussten auch gegen Pinkafeld den Platz als Verlierer verlassen (1:2). Es war dies die sechste Niederlage in Folge.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

WALLERN - PINKAFELD 1:2. Der USC startete wie aus der Pistole geschossen und hatte prompt eine Doppelchance. Zunächst scheiterte Wolfgang Roiss nach einem Corner – der Ball wurde von der Linie gekratzt. Auch dem Nachschuss von Gernot Oroszlan wurde in höchster Not geklärt.

In weiterer Folge plätscherte die Partie vor sich hin, Wallern hatte leichte Vorteile. Ein Angriff über links mit anschließender Flanke brachte aber den Gästen die Führung. Dominik Sperl wurde sträflich alleine gelassen, er verwandelte ohne Probleme zum 1:0. Die Wallerner mussten damit auch in der sechsten Meisterschaftspartie einem Rückstand hinterherlaufen.

Mit einem kleinen Unterschied: Erstmals konnte die Truppe von Coach Norbert Pammer ausgleichen. Nach einigen guten Chancen – vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit – war es Roman Sloboda, der nach Flanke von Markus Janisch per Kopf auf 1:1 stellte. Pinkafelds Keeper Bernhard Haspl machte dabei eine unglückliche Figur.

Pinkafeld holte zum Gegenschlag aus

Die Freude über den Ausgleich hielt aber keine zehn Minuten, denn nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ging es sehr schnell und Anze Kosnik schoss den 2:1-Siegestreffer für seine Elf. Das Wallerner Pech machte dann noch ein Lattenschuss von Wolfgang Roiss sowie eine hochkarätige (vergebene) Chance von Daniel Rehak perfekt. „Den letzten beißen die Hunde“, war Obmann Stefan Michlits nach der sechsten Niederlage in Folge enttäuscht. „Wir bekommen vorne die Tore nicht rein und hinten werden unsere Fehler eiskalt bestraft.“

Nächstes Spiel: Und die Aufgaben für die Wallerner werden nicht leichter. Nun warten mit Eltendorf (Samstag, 15 Uhr) sowie Eberau und Jennersdorf drei Süd-Gegner. Zwei davon auswärts. „Wir dürfen nicht aufgeben“, hofft Michlits auf den ersten Punkt.