Erstellt am 09. März 2016, 10:44

von Christopher Schneeweiß

USC Wallern: Zentralfigur verletzt. Schwerer Rückschlag: Mittelfeldmotor Michael Thüringer schied gegen Horitschon mit einem Kreuzbandriss aus.

Schlimmer geht's nimmer: Mit Michael Thüringer (r.) hat sich die Zentralfigur im Wallerner Angriffsspiel verletzt. Der Mittelfeldmotor schied gegen Horitschon mit einem Kreuzbandriss aus. Wallern verlor dann stark ersatzgeschwächt mit 1:3.  |  NOEN, Schneeweiß

HORITSCHON - WALLERN 3:1. Was für ein Pech des USC Wallern: Michael Thüringer fällt mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. Der, neben seinem Bruder Gerald Thüringer, wohl wichtigste Kicker in der USC-Mannschaft ging im Auftaktmatch gegen Horitschon mit lautem Schrei zu Boden. Ohne Fremdeinwirkung hatte sich der Dribblanski weh getan und musste ausgetauscht werden.

Nicht nur deswegen waren die Wallerner stark geschwächt. Gerald Thüringer und Patrick Summer schieden beide mit Zahnschmerzen aus. Zudem war Patrick Mayer mit einer Zerrung außer Gefecht. „Solche Verluste können wir einfach nicht kompensieren“, sprach Coach Norbert Pammer Klartext. Er musste improvisieren und brachte die „jungen Wilden“ ins Spiel:

Simon Steiner und Alexander Graisy (erstmals von Beginn weg) standen in der Startformation. Später wurde auch noch Youngster Michael Michlits ins Rennen geschickt. Pammer: „Die Burschen haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht. Die Leistung war in Anbetracht der vielen Ausfälle in Ordnung.“ Erste Halbzeit konnte der USC das 0:0 halten, erst nach dem Seitenwechsel brachen die Punktehoffnungen gnadenlos zusammen.

Zwar sah der Heimische Dominik Schiefer in Minute 53 Gelb-Rot, „aber den Vorteil konnten wir nicht nutzen“, so Pammer. Stattdessen wurden zwei Freistöße zum Verhängnis: Manuel Frech traf zum 1:0 und 2:1. Dazwischen konnte Roman Sloboda per Elfmeter zum 1:1 ausgleichen. Nach dem 1:3 wenig später war der Kuchen gegessen.

Im nächsten Spiel trifft Wallern auf den UFC Purbach. „Wer der Favorit ist, brauche ich nicht zu sagen“, sagte Pammer, der den nächsten Gegner beim 4:0-Heimsieg gegen Jennersdorf beobachtet hatte.