Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Verdient am Stockerl. BFV HALLENMASTERS / Neusiedler holten sich den dritten Platz. Parndorf schied nach „Nichtangriffspakt“ in der Vorrunde aus.

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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

Nichts wurde es mit der Parndorfer Überraschung am BFV Hallenmasters. Zwar verloren die Heidebodenkicker kein einziges ihrer Spiele, sie mussten aber trotzdem nach der Gruppenphase die Koffer packen. Nach dem 2:2 gegen Stinatz waren die Parndorfer nämlich auf Fremdhilfe im letzten Gruppenspiel zwischen den Mattersburg Amateuren und Stinatz angewiesen. Dieses endete aber mit dem für die Nordburgenländer tödlichen 0:0. „Damit mussten wir rechnen, das hätte jeder so gemacht“, hielt sich der Ärger bei 1B-Sektionsleiter Hubert Kremener in Grenzen. Bei den Spielern dürfte der Zorn größer gewesen sein: Nach der Nullnummer traten sie bereits die Heimreise an. „Wir haben es selbst in der Hand gehabt. Gegen Stinatz haben wir erst kurz vor Spielende den Ausgleich bekommen – noch dazu aus einer Fehlentscheidung heraus.“

Parndorfer Resümee: „Es  war ein gutes Lehrspiel“

„Ich denke, wir können aber trotzdem zufrieden sein und etwas Positives mitnehmen. Für die Burschen war das ein tolles Lehrspiel und eine wichtige Erfahrung.“ Stichwort Burschen: Die Parndorfer traten, wie bereits in der Vorwoche berichtet, mit der 1B in Oberwart an.

Der SC Neusiedl bestätigte seine starken Darbietungen bei den Qualifikationsturnieren und holte sich den dritten Platz. „Es wäre mehr drinnen gewesen“, meinte Trainer Harald Toth. „Das sieht man schon daran, dass wir im Semifinale mit einem Golden Goal ausgeschieden sind.“ Außerdem hätten nicht alle Spieler zur Hochform gefunden, wie der Neusiedler Cheftrainer feststellen musste. Zum Ausscheiden der Parndorfer meinte Toth: „Wir haben das nur so am Rande mitbekommen. Aber was man bei diesem Spiel bemerkt hat, war, dass beide Mannschaften nicht so risikobereit vorgegangen sind, wie man sich das vorstellt.“