Erstellt am 24. November 2010, 00:00

Viel Licht, aber auch viel Schatten. BVZ BURGENLANDLIGA / Wallern holte 17 Punkte, Winden überwintert mit 16 Zählern. Feitsch jetzt nur mehr Spieler.

Die zwei Aufsteiger! Markus Janisch (l.) avancierte zur fixen Größe in Wallern, Christoph Müllner zum Toptorjäger.SCHNEEWEISS  |  NOEN
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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

WINDEN. Der FC Winden ist sich mit Spielertrainer Stefan Feitsch einig geworden. Er wird fortan den Verein nur noch als Spieler unterstützen, ein neuer Trainer wird bereits eifrig gesucht. „Wir sind mit einigen Kandidaten in Kontakt, Namen verraten wir aber noch keine“, erklärte Sektionsleiter Josef Kloyber. Der Grund für die „Degradierung“ von Feitsch, die übrigens auch von ihm gewünscht worden sei: „Er will sich ab jetzt nur mehr auf seine Tätigkeit als Spieler konzentrieren. Die Doppelbelastung war dann schon zu viel“, so Kloyber. Bereits in der Vorwoche kursierten die Gerüchte, wonach Feitsch entlassen werden würde. „Es war uns von Anfang an klar, dass wir uns von Feitsch nicht komplett verabschieden wollen“, versicherte Kloyber.

Der FC Winden will übrigens am Transfermarkt zuschlagen, „gröbere Verstärkungen“ wird es aber nicht geben, so Kloyber. „Wir werden vielleicht drei jüngere Spieler holen, die den Kader verstärken und uns weiterhelfen können.“

Die abgelaufene Herbstsaison bewertet Kloyber positiv: „Das war keine schlechte Hinrunde“, lautet sein Resümee. „Durch blöde Eigenfehler haben wir uns um viele Punkte gebracht, da hat man gemerkt, dass wir noch grün hinter den Ohren sind.“ Als Highlights bezeichnete Kloyber die beiden Derbysiege gegen Parndorf 1B (3:0) und Wallern (2:0).

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WALLERN. „Mit 17 Punkten habe ich kalkuliert, 17 sind‘s geworden“, dürfte Wallern-Obmann Stefan Michlits eigentlich mit der Hinrunde zufrieden sein. Aber: „Diese Punkteanzahl hatten wir schon drei Spiele vor der Winterpause.“ Ergo wäre noch Spielraum nach oben gewesen. „Aber es ist uns auch so hoch anzurechnen, dass wir trotz der vielen Verletzungen so viele Punkte gemacht haben“, weiß Michlits. Das Problem der Wallerner waren definitiv die Auswärtspartien. Magere vier Punkte hat der USC in acht Spielen auf fremder Anlage geholt. Was konträr zur Performance aus dem Vorjahr steht, wo Wallern auswärts hui, dafür aber zuhause pfui war.

Personell wird sich beim USC Wallern einiges tun. Schon jetzt steht fest, dass mit Tibor Simon nicht mehr geplant wird. Ebenso kündigte Norbert Pammer schon Mitte der Saison an, dass er im Winter womöglich aufhören würde. „Wenn Pammer geht, dann brauchen wir auf alle Fälle Ersatz. Aus finanziellen Gründen werden wir aber trotzdem keine Riesensprünge machen“, erklärte Michlits.