Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Viel Pech zum Start. SC/ESV Parndorf Amateure / Schneider und Tabora schieden verletzt aus. Dann sah auch noch Alen Dedic Gelb-Rot.

Punkt erkämpft. In Baumgarten beim Angstgegner zu bestehen, ist für die Parndorfer Amateure keine Selbstverständlichkeit. Maximilian Gutschik (r.) und Co. schafften es und entführten einen Punkt (1:1). Wagentristl  |  NOEN, Wagentristl
Von Christopher Schneeweiß

BAUMGARTEN - PARNDORF AMATEURE 1:1. Der ASK Baumgarten ist und bleibt für die Parndorfer Amateure eine harte Nuss. „Das ist ein Gegner, der uns nicht liegt“, weiß Coach Richard Slezak, der am Ende froh war, dass seine Truppe einen Punkt aus dem Mittelburgenland entführen konnte.

Zumal die Partie alles andere als glücklich für die Heideboden-Fohlen verlief. Schon nach wenigen Minuten musste Christoph Schneider mit einer Bänderverletzung ausgetauscht werden. Kurz vor der Pause erwischte es Marek Tabora mit einer offenen, nicht zu bändigenden Wunde am Kopf. Und dann erwischte es auch noch Florian Kremser, der zwar bis zum Schluss durchhielt, aber in jedem Fall ein angeschlagenes Sprunggelenk aus dieser Partie mitnahm.

Kuru mit Fehler und zwei Glanzparaden

Zum Spiel: Die Parndorfer Amateure nutzten einen Fehlpass der Baumgartner in der 21. Minute aus. Es war der eben erst eingewechselte Tobias Schmickl, der das Leder eroberte und für Marek Tabora ideal auflegte. Damit war die Parndorfer Pausenführung fixiert.

Nach dem Seitenwechsel kassierten die Gäste ein unnötiges Gegentor. Warum? Ein hoher Ball flog Richtung Parndorfer Strafraum, Maximilian Gutschik stand schon zum Ausputzen bereit. Doch Goalie Bartolomej Kuru wollte stattdessen den Ball unter Kontrolle bringen. Ein Fehler, den Zoran Storga zum 1:1 ausnutzte. „Damit haben wir den Gegner unnötig stark gemacht. Zum Glück hat Kuru danach zwei gute Chancen zunichte gemacht“, so Slezak.

Nun stehen zwei Heimspiele am Programm. Am Donnerstag (17 Uhr) ist Aufsteiger Pinkafeld im Heidebodenstadion zu Gast. Am Samstag (18 Uhr) folgt dann die Partie gegen Horitschon. Slezak: „Gegen Pinkafeld ist ein Sieg Pflicht. Aber der Aufsteiger wird es uns schwer machen.“