Erstellt am 03. August 2016, 10:08

von Rüdiger Fleck

Starke Heimfront bei Hobie Multi Europeans. Viele Medaillen gab es für die heimischen Segler am Neusiedler See. Laura Farese holte sich Platz eins.

Die Goldsiegerinnen Farese und Wech segelten im Hobie Dragoon Wettbewerb ihrem überlegenen Goldgewinn entgegen.  |  Privat, OeSV

Die Hobie Multi Europeans im Bundesleistungszentrum des Segelverbandes in Neusiedl sorgten für ein erfreuliches Abschneiden der heimischen Athleten.

In der Nachwuchsklasse Dragoon gewann die 15-jährige Laura Farese (UYC Neusiedl) mit ihrer 12-jährigen Vorschoterin Stefania Wech (UYC Neufeld) Gold mit fünf Punkten Vorsprung auf das belgische Burschenduo Claeyssens/Brems. Auf den Plätzen drei und vier landeten mit Adrian Tudosze/Christoph Wech und Bibiane Jäger/Clara Petschel zwei weitere burgenländische Nachwuchsteams.

Im Hobie 16, dem mit insgesamt knapp über 80 Booten stärksten EM-Feld der Hobie Multi Europeans, gewannen die Franzosen Bader/Bader trotz Punktegleichheit dank besserer Einzelplatzierungen.

Aus heimischer Sicht hatten Klemens und Gundela Kitzmüller mit einigen Problemen zu kämpfen. Ein Frühstart in der letzten Wettfahrt am letzten Tag kostete sie den möglichen Top-Ten-Platz. Sie beendeten die Heim-EM am 16. Platz, einen Rang und einen Punkt dahinter folgte mit Thomas Waller und Michaela Sattler das nächste rot-weiß-rote Team.

Im Hobie Wildcat gab es Silber für Mira Dreier und Korbinian Kordes, hinter überlegenen Deutschen.