Erstellt am 11. Juli 2012, 00:00

Vorbereitungsstart mit neuem Trainer. 1. KLASSE NORD / Der SK Pama holte Trainer Vinko Divkovic von Rapid Oberlaa anstelle von Richard Schwartz.

Roman Pajer (r.) geht nun für Pama auf Torjagd. CSW  |  NOEN
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VON ANGELA PFALZ

Der Absteiger aus der 2. Liga Nord, SK Pama, startet mit einem neuen Trainer und einigen neuen Spielern in die Vorbereitung. Vinko Divkovic kommt von A11 Rapid Oberlaa (Wiener Oberliga) zum SK. „Wir haben ihn geholt, weil er sehr viel Erfahrung im Umgang mit jungen Spielern hat. Er war beispielsweise als Nachwuchsmanager in der 2. kroatischen Liga aktiv“, so Obmann Dieter Steiner. Divkovic, der die UEFA Profi Lizenz hat, lud am Montag bereits zum ersten Training.

Krisztian Csaszar geht,  Roman Pajer kommt

Nicht mehr mit von der Partie sind Mario Vogl, Kenan Yürük, Andreas Ramberger und Krisztian Csaszar. Tatsächlich musste Pama aber nur die Abgänge von Ramberger und Csaszar kompensieren, denn Vogl war kaum zum Einsatz gekommen und Yürük war öfter gesperrt, als er spielte.

Csaszar wechselt aus privaten Gründen in die 2. Klasse Süd zu Burgauberg. Seine Anfahrtszeit verkürzt sich dadurch wesentlich. Ramberger geht zurück zu Ostbahn XI, überlegt jedoch, wegen seines Studiums eine fußballerische Pause einzulegen.

Die Position von Csaszar hat Pama mit Roman Pajer von Illmitz neu besetzt. „Wir hoffen, dass er in der 1. Klasse viele Tore für uns schießen wird. Die Qualität dazu hat er“, so Dieter Steiner. Dass mit Pajer kein einfacher Charakter zu Pama wechselt, ist dem Obmann bewusst. „Vielleicht tut uns so einer aber auch gut“, ist Steiner optimistisch.

Für die Verteidigung verpflichtete Pama Dominik Jelovic von der einstigen Neusiedl 1b. Auch Dominik Pototschnig wechselt von Neusiedl zum SK. Fero Kalmans Engagement auf Leihbasis in Neudorf ist hingegen vorbei. Ob er nächste Saison wirklich in Pama spielen wird, ist noch offen. Mit Torhüter Stefan Weinzettl, der von Neusiedl an 1918 Wien ausgeliehen war, kehrt ein waschechter Pamaner zurück. Er wird, genauso wie Norbert Trusina, um den Stammplatz in der Ersten kämpfen.