Erstellt am 03. November 2016, 09:14

von Thomas Steiger

Mönchhof holte Dreier bei Mariahilf. Nach einer starken kämpferischen Leistung holte man in Wien den verdienten Sieg. Neusiedl aktuell Letzter.

Hinten nach. Betta Vivien Mogyorosi (r.) und ihre NSC-Damen hatten gegen ASV 13 das Nachsehen.  |  Schneeweiß

Sonntag zur Mittagszeit war High-Noon in Mariahilf. Die Gäste aus Mönchhof brachten an diesem Tag eine gehörige Portion Selbstvertrauen und Willensstärke mit und sicherten sich nach einem leidenschaftlichen Auftritt den wichtigen Auswärtssieg. „Das war ein richtiger Fight. Man hat aber gesehen, dass die Mädls bereit waren, bis ans Limit zu gehen. Das ist auch wichtig, denn wenn sie das jede Woche so machen, sind wir für jeden Gegner der Liga unangenehm zu bespielen“, so Lisa Haubenwallner, Sektionsleiterin des FC Mönchhof.

Der Weg zum Sieg wurde schon früh in der Partie geebnet, Angreiferin Andrea Wagersreiter setzte mit ihrem Goldtor die Krone auf eine tadellose Mannschaftsleistung. „Wir können stolz sein. Solche Leistungen zeigen uns, dass wir alle gemeinsam auf einem guten Weg sind“, so Haubenwallner.

Die Konstanz fehlt jedoch noch beim GST, denn man belohnt sich viel zu selten für die leidenschaftlichen Auftritte: „Daran müssen wir noch arbeiten. Leider bringen wir unsere spielerischen Qualitäten nicht immer auf den Platz“, sagte Haubenwallner.

Neusiedl nach neun Runden Schlusslicht

Trauriger sieht die Situation allerdings in der Seestadt aus, denn die Damen des SC Neusiedl rangieren nach neun gespielten Runden am Tabellenende und haben aktuell die rote Laterne inne. „Davon lassen wir uns aber nicht verunsichern. Wir werden schon noch die nötigen Punkte holen, davon sind wir hier alle überzeugt“, so Coach Otto Riedmayer, der vergangenes Wochenende mit dem 1:2 gegen ASV 13 die nächste Niederlage zu verdauen hatte.

Das regelmäßige Punkten ist hierfür aber auch eine gewisse Grundvoraussetzung – das fehlt bei Neusiedl bisher: „Klar lesen sich die vier Punkte bis dato nicht wirklich schön, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir in die Spur finden und dass die Mädls ihr volles Potenzial auch immer auf den Platz bringen“, so Riedmayer.