Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

„Will immer gewinnen“. BVZ Burgenlandliga / Neusiedls Neo-Trainer Zeljko Ristic bewies im BVZ-Interview seinen Ehrgeiz.

Der neue Co-Trainer. Unterstützung erfährt Zeljko Ristic durch seinen Assistenten Janis Christidis.  |  NOEN

BVZ: Wie sieht der erste Eindruck von deiner neuen Mannschaft aus?

Zeljko Ristic: Ich habe die Mannschaft erst einmal traininert und beim Testmatch gegen Götzendorf geleitet. Was ich bisher sagen kann: Es ist ein sehr williges und wissbegieriges Team.

Wie sieht deine Fußballphilosophie aus – wie soll der SC Neusiedl in Zukunft spielen?

Ristic: Ich möchte, dass die Mannschaft defensiv, situativ vorne attackiert. Nicht über die volle Distanz, denn das packt man kräftemäßig nicht. Im Ballbesitz möchte ich, dass wir über Kurzpassspiel in die Offensive gehen. Von der Aufstellung her schwebt mir ein 4-2-3-1-System vor.

Welchen Stellenwert haben für dich Testspiele?

Ristic: Ich will immer gewinnen, von daher ärgert mich das 2:3 gegen Götzendorf natürlich. In den Vorbereitungsspielen wäre mir aber auch wichtig, dass man eine Entwicklung sieht.

Inwiefern wird sich die BVZ Burgenlandliga von der Wiener Oberliga B unterscheiden?

Ristic: Ich kenne die Liga leider noch nicht. Was mir gesagt wurde, ist die burgenländische Landesliga – was Einsatz und Laufbereitschaft betrifft – auf einem guten Niveau. Wenn man sich die Tabelle der Vorsaison ansieht, wird außerdem klar, dass es eine sehr ausgeglichene Spielklasse ist.

Vermisst du deine alte Wirkungsstätte Mannswörth?

Ristic: Der SC Mannswörth wird immer in meinem Herzen bleiben. Wir haben dort bei Null angefangen und eine tolle Mannschaft geformt, die schließlich Meister in der Oberliga B wurde. Es war außerdem mein erster Meistertitel, was natürlich etwas ganz Besonderes für mich ist. Aber meine neue Aufgabe heißt jetzt SC Neusiedl – und der widme ich meine vollste Konzentration.

Wie würdest du dich als Trainer beschreiben. Bist du ein ruhiger oder lauter Typ?

Ristic: Gerade an der Outlinie sieht man, dass ich sehr laut werden kann. Ich coache die Mannschaft während des Spiels sehr gerne. Ich würde sagen, dass ich ein Fußballverrückter bin. Ich lebe mit der Mannschaft mit, und das kann dann eben sehr emotional sein.

Interview: Chr. Schneeweiß