Erstellt am 26. September 2012, 00:00

Winden trennte sich von Trainer Horvath. BVZ Burgenlandliga / Windens neuer Trainer ist Thomas Achs. Er leitete bereits am vergangenen Montag das Training. Für Winden setzte es in Sigleß eine 4:1-Niederlage mit Folgen: Montag Nachmittag wurde Ernst Horvath als Trainer beim FC Winden abgelöst.

Bereits am Abend durfte er seine Sachen abholen und die Abschiedsrede beim Training halten. „Es war eine sehr lehrreiche Zeit für mich. Wir gehen im Guten auseinander, ich kann nichts Schlechtes über den FC sagen. Der Trainer ist nun einmal das schwächste Glied“, lautete Horvaths erste Reaktion. Wo er die Fehler für die bisherige Talfahrt ortet? „Die Qualität ist wohl nicht die gewesen, die wir uns erhofft haben. Vielleicht haben ein paar Kleinigkeiten nicht gepasst, aber ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft mehr Potenzial und Luft nach oben hat.“ Winden-Obmann Michael Radosztics: „Nach sieben Niederlagen haben wir einfach reagieren müssen.“ Mit Thomas Achs, zuletzt Neusiedl-Nachwuchstrainer, hat der Verein auch schon einen Nachfolger präsentiert.

Deutliche Steigerung  bei den Parndorfern

Bereits nach zwei Minuten brachte Luka Kujundzija die Gastgeber in Führung. Doch anders als zuletzt gegen Marz, erfing sich Parndorf rasch und spielte in der Folge gefällig mit. Petar Pentijev, Mario Katzler und Wolfgang Rois vergaben gute Gelegenheiten, um vor dem Pausenpfiff den Ausgleich zu erzielen. Nach der Pause spielte die Slezak-Elf bemüht weiter und hatte mehr vom Spiel. Nur die wirklich gefährlichen Torszenen blieben aus. Stinatz machte hingegen in der 74. Minute den 2:0-Sieg perfekt. Mario Pürrer blieb im Duell mit Parndorfs Schlussmann Daniel Baranya Sieger. Trotz der Niederlage fand Sektionsleiter Hubert Kremener durchwegs positive Worte für seine Mannschaft: „Wir haben uns gegenüber der letzten Woche rehabilitieren können. Einsatz, Laufbereitschaft und Kampfgeist waren wieder so vorhanden, wie man es sich vorstellt. Stinatz ist eine starke Truppe, da haben wir gewusst, dass es schwierig wird.“ Beim kommenden Spiel gegen Klingenbach wird den Parndorfern der gesperrte Stekovics wieder zur Verfügung stehen.