Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Wodicka beerbt Bader bei der 1B. 2. LIGA NORD / Nachdem Didi Bader seinen Vertrag in Neusiedl nicht verlängert hatte, holte die 1b mit Gerhard Wodicka einen erfahrenen Trainer.

Didi Bader verlässt die Neusiedl 1B in Richtung UFC Tadten. Sein Nachfolger ist Gerhard Wodicka.  |  NOEN
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VON ANGELA PFALZ

Bei der Neusiedler 1b hat man einen Nachfolger für Trainer Didi Bader gefunden. Gerhard Wodicka passt genau in die Philosophie der Neusiedler. „Das primäre Ziel ist, die jungen Spieler auszubilden und an die Kampfmannschaft, sprich die Regionalliga, heranzuführen“, erklärt Neusiedl-Sektionsleiter Manfred Fischbach. Das Saisonziel der 1b richtet sich demnach nicht nach einem Tabellenplatz. „Der ist nur eine Begleiterscheinung“, so Fischbach weiter.

Wodicka freut sich auf die Zusammenarbeit mit den jungen Spielern. „Wenn ich nicht nach Neusiedl gegangen wäre, hätte ich sicher ein Angebot aus dem Nachwuchsbereich angenommen“, so der Neo-Trainer. „Unser Fokus liegt auf der ganzheitlichen und persönlichen Entwicklung – wir wollen echte Spielertypen heranziehen. Daher erwarte ich auch, dass sich jeder verbessern und natürlich auch gewinnen will“, schildert Wodicka sein Vorhaben.

Didi Bader wird Trainer  beim UFC Tadten

Auch die sportliche Zukunft von Ex-1b-Trainer Didi Bader ist mittlerweile geklärt. Er bleibt der 2. Liga Nord erhalten und trainiert künftig den UFC Tadten. „Der Verein hat sich wirklich sehr um mich bemüht“, erzählt Bader. Tadten-Sektionsleiter Erich Lendway ist froh, mit Bader eine schnelle Einigung erzielt zu haben. „Er ist ein hervorragender Trainer und wird viel Motivation in die Mannschaft bringen. Außerdem kennt er die Leute und das Umfeld. Ich bin sicher, dass wir mit ihm auf einem guten Weg sind“, so Lendway. Von Trainer Richard Schwartz trennte man sich übrigens in beidseitigem Einvernehmen. „Er hat wirklich gute Arbeit geleistet und viele junge Spieler in die Mannschaft eingebaut“, ist Lendway dem scheidenden Trainer dankbar.

Baders Co-Trainer wird Ernst Bodor, da Christoph Tischler nach Parndorf gehen wird.