Erstellt am 01. August 2012, 00:00

„Wurde schon Opa genannt“. REGIONALLIGA OST / Neuzugang Michi Koller (29) spricht über die Erwartungshaltung für die neue Saison, den Auftakt in Oberwart und seine Rolle als ältester Kaderspieler.

Fokussiert: Am Freitag startet die neue Ostliga-Saison für den SC/ESV Parndorf bei Aufsteiger Oberwart. Mit dabei: Michael Koller – er soll im Offensivspiel für den nötigen Schwung sorgen.GERHARD MÖHSNER  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

BVZ: Wie sind deine ersten Eindrücke vom neuen Verein?

Koller: Ich wurde sehr gut aufgenommen, das Gefüge passt total.

BVZ: Wie weit seid ihr schon?

Koller: Angesichts der zahlreichen Zu- und Abgänge funktioniert es eigentlich schon recht gut. Natürlich haben wir gegen Admira nicht gut ausgesehen, diese Partie ist auch zu früh gekommen.

BVZ: Welche Erwartungen sind mit dieser Elf realistisch?

Koller: Unser Ziel muss ein Platz zwischen eins und fünf sein. Wir können ganz vorne mitspielen. Viel wird auch vom Auftakt und den ersten Spielen abhängen.

BVZ: Stichwort Auftakt – am Freitag startet die Saison bei Aufsteiger Oberwart.

Koller: Ich gehe davon aus, dass Oberwart die Zweikämpfe suchen und eher defensiv agieren wird. Natürlich ist es nicht leicht, gleich zu Beginn auswärts bei einem Aufsteiger anzutreten, aber das Wissen um unsere eigene Stärke sollte uns weiterhelfen.

BVZ: Welche Klubs erwartest du beim Kampf um die Spitze?

Koller: Die Amateurmannschaften der Bundesliga-Klubs sind immer heiße Kandidaten, ansonst rechne ich mit Sportklub, Sollenau und dem FAC als Anwärter auf die vorderen Plätze.

BVZ: Du feierst am 25. August deinen 30. Geburtstag und bist trotzdem der älteste Spieler im Kader. Ein komisches Gefühl?

Koller: In der Mannschaft wurde ich schon Opa genannt (lacht). Ich habe das anfangs gar nicht gewusst, dass ich der älteste bin, aber so ist es halt. Das spricht auch für unseren sehr jungen Kader. Ich fühle mich jedenfalls topfit und bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.

SC/ESV PARNDORF