Erstellt am 10. Oktober 2012, 00:00

Zu Gast in Fürth. Hospitation / Im Rahmen seiner UEFA-Elite-Junior-Lizenz-Ausbildung hospitierte Rainer Messetler bei der SpVgg Greuther Fürth.

Rainer Messetler (r.) besuchte während seiner Hospitation in Fürth auch Alfred Hörtnagel.  |  NOEN
Von Angela Pfalz

FUSSBALL / Der deutsche Fußballverein Greuther Fürth feierte kürzlich seinen größten Vereinserfolg, den Aufstieg in die Bundesliga. Und genau bei diesem Verein durfte Rainer Messetler, der ehemalige Trainer des FC Illmitz, nun hospitieren. Der UEFA-A-Lizenz-Trainer Messetler ist aktuell Assistenz- und Individualtrainer der Akademiemannschaft/U16 von Admira Wacker Mödling. Nun absolviert er die UEFA-Elita-Junior-Lizenz-Ausbildung des ÖFB, in deren Rahmen er Ende September eine dreitägige Hospitation bei Greuther Fürth antrat. „Ich habe einen Verein gesucht, welcher in Struktur, Größe und Philosophie am ehesten mit einem österreichischen Bundesligaklub vergleichbar ist“, so Messetler. Der Vorteil sei, dass „der Transfer gewonnener Erkenntnisse einfacher herzustellen ist, als bei einem Großklub wie Bayern München oder Dortmund.“

„In Österreich besteht teilweise Aufholbedarf“ 

Messetler hatte in diesen drei Tagen die Gelegenheit, sich mit Verantwortlichen und Trainern im Nachwuchsleistungszentrum auszutauschen, außerdem dokumentierte er diverse Trainings der Nachwuchsmannschaften. Der Bericht daraus wurde am Ende präsentiert. Sein Eindruck? „Greuther Fürth deklariert sich als Ausbildungsverein. Darauf ist die ganze Vereinsphilosophie aufgebaut.“ Im Vergleich mit der Ausbildung bei österreichischen Vereinen ortet Messetler hierzulande Aufholbedarf. Wenn es um die Infrastruktur geht, seien die heimischen Vereine denen aus Deutschland aber sogar voraus.

Für Messetler war es eine wertvolle Erfahrung: „Ich werde die Eindrücke und Aufschlüsse, die ich gewonnen habe, in meine weitere Ausbildung und Trainerarbeit einfließen lassen.“