Erstellt am 18. Februar 2015, 05:30

von David Hellmann

Kellerkinder rüsten sich für Rückrunde. Die hinteren Vereine nutzten die Transferzeit, um noch einmal kräftig für den Abstiegskampf nachzubessern.

Neu. Szilard Agoston ist einer von fünf Neuen bei Sieggraben.  |  NOEN, zVg

In den Köpfen einiger Vereinsverantwortlicher scheint das Abstiegsgespenst bereits zu spuken. Jedenfalls wäre dies eine plausible Erklärung für die Transferaktivitäten der Kellerkinder der 1. Klasse. Denn es waren in erster Linie die Vereine aus dem hinteren Drittel, welche am Transfermarkt wüteten. So schien es fast, als wollten einige Funktionäre bereits in der Übertrittszeit das Ticket für den Klassenerhalt lösen.

Die letzten Fünf waren für fast die Hälfte aller Transfers verantwortlich. Transferkrösus waren dabei die Sieggrabener mit fünf Zu- und fünf Abgängen. Übrigens genauso viele Neuzugänge wie die Top-Vier gemeinsam. Aber auch die restlichen Klubs standen dem UFC um nicht viel nach. Vor allem auf dem Legionärssektor wurde dabei kräftig nachgebessert.

Das Motto für den Abstiegskampf scheint somit ausgegeben: neue Kräfte als Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt. Welche Vereine sich aber tatsächlich die besten „Gespensterjäger“ ins Team holen konnten, wird sich erst im Laufe der Rückrunde weisen.