Erstellt am 22. April 2015, 06:45

von NÖN Redaktion

Steinberg trennte sich von Sinka. Nach einer lustlosen Vorstellung des Stürmers entschied man sich zur Trennung.

Abgang. Gabor Sinka wird nicht mehr für Steinberg spielen.  |  NOEN, zVg

„Er wirkte einfach lustlos, als ob ihm alles egal wäre“, begründet Steinberg-Obmann Manfred Schmidt die Entscheidung, sich von Stürmer Gabor Sinka zu trennen. „Mit diesen Leistungen brauchen wir ihn nicht.“ Der erst im Winter von Lockenhaus verpflichtete Stürmer wurde am Sonntag gegen Nikitsch in der Halbzeit eingewechselt und in der 78. Minute wieder ausgewechselt. „Wenn ich mit meinen 48 Jahren gespielt hätte, wäre es das Gleiche gewesen“, so Schmidt über die Leistung des Ungarn. Nach dem Spiel teilte man dem 28-Jährigen mit, dass er nicht mehr kommen brauche. „Das schien ihm egal zu sein.“

Die Trennung von Sinka war allerdings nicht der einzige Vorfall. Als Phillip Schattovits vor dem Spiel erfuhr, dass er nicht in der Startelf steht, verließ er umgehend den Platz. Im Gegensatz zu Sinka steht für ihn die Tür weiterhin offen. „Wir sind enttäuscht von ihm. Aber er ist ein Einheimischer, da muss man anders handeln“, so Schmidt.