Erstellt am 08. April 2015, 07:15

von David Hellmann

Thomas Moser gab sein Comeback. Durch den Ausfall der beiden Stammtorhüter gab Thomas Moser mit 48 Jahren sein Comeback im Stoober Tor.

Vater und Sohn. Tormann Thomas Moser (l.) durfte bei seinem Comeback gemeinsam mit seinem Sohn Philipp (r.) spielen. Gemeinsam setzte es allerdings eine 1:2-Niederlage.  |  NOEN, helly
„Ich habe mich gefühlt, als ob ich nie weg gewesen wäre“, meinte der 48-jährige Thomas Moser, der aufgrund des Ausfalls der beiden Stammtorhüter nach fünf Jahren gegen Sieggraben sein Comeback im Stoober Tor gab. Wobei er gestand: „Ein wenig angespannt war ich schon. Aber spätestens nach dem ersten gefangenen Ball war’s dann weg.“

Und genauso spielte er. Von Beginn weg teilte der Routinier seine Vorderleute samt Sohnemann Philipp mit ruhigen, sachlichen Kommandos ein. Dazwischen gönnte er sich immer wieder einen Schluck aus der im Tor platzierten Wasserflasche. Sogar zu einem kleinen Plauscherl mit den Fans ließ sich der Ex-Regionalliga-Goalie kurz hinreißen. Gut, immerhin waren die es, die ihn nach zwei starken Paraden sogar mit Szenenapplaus und Sprechchören feierten.

„Vom Gefühl war es sogar besser als früher.“ Die 1:2-Niederlage konnte aber auch er nicht verhindern. Auch wenn er es am Ende sogar schade fand, „dass sie nicht öfters hingehalten haben.“ Und wie ging’s dann eigentlich am nächsten Tag? „Nix tut weh! Ich könnt‘ heute schon wieder spielen.“ Verdient hätte er sich’s allemal.