Erstellt am 19. Oktober 2016, 10:07

von Josef Hauser

Frankenau angelte sich einen Vorsprung. Nach dem 2:1-Heimsieg über den Zweitplatzierten aus Unterfrauenhaid ist Frankenau in der Pole-Position um den Herbsttitel.

Ohren-Operation. Unterfrauenhaids Trainer Wolfgang Weber sah das Spitzenspiel noch als Zaungast.  |  BVZ

Es war das absolute Spitzenspiel der 12. Runde. Frankenau traf vor heimischer Kulisse auf den direkten Konkurrenten um die Winterkrone Unterfrauenhaid. Wie es die meisten Topbegegnungen so an sich haben, war auch dieses Duell kein fußballerischer Leckerbissen. Aber immerhin bekamen die gut 120 Zuseher eine kampfbetonte Partie, in der beide Seiten auf schnelles Umschaltspiel setzten, geboten.

Die Hausherren aus Frankenau liegen nach dem 2:1-Erfolg in der Pole-Position im Rennen um die Winterkrone, dennoch möchte sich Obmann Rudolf Dreiszker noch nicht festlegen, ob sich der SC Frankenau in drei Wochen auch Herbstmeister nennen darf: „Wir schauen von Spiel zu Spiel und haben mit Hirm kommende Runde und mit dem Drittplatzierten aus Sieggraben in der letzten Runde noch zwei sehr schwierige Auswärtspartien.“

In Unterfrauenhaid ist man dagegen schon sicher, dass sich Frankenau die Winterkrone schnappen wird. „Wir haben im Spitzenspiel nicht die richtige Einstellung mitgebracht und wenn wir mit so einer Leistung weiterspielen, werden wir uns keine Punkte mehr holen“, so Übergangstrainer Jochen Schütz. Trainer Wolfgang Weber, der sich einer Ohren-Operation unterzog, wird höchstwahrscheinlich bald wieder an Bord sein. Sein Comeback an der Linie ist schon für das kommende Heimspiel geplant.

Aber Vorsicht, denn neben Frankenau und Unterfrauenhaid kann sich auch Sieggraben noch die Herbstkrone sichern. Die Elf von Werner Heiling schob sich still und heimlich bis auf fünf Punkte an den Tabellenführer heran.