Erstellt am 05. November 2014, 08:54

von Philipp Heisz

Daheim eine Macht. In allen sechs Heimspielen konnte der SV Draßmarkt als Sieger vom Platz gehen und kassierte lediglich vier Gegentore.

Der Draßmarkter Anton Wiedenhofer (l.) machte mit dem 4:0-Heimerfolg über den SC Wiesen und Fabian Habeler (r.) die Heimserie perfekt. Alle sechs Spiele konnte man zu Hause für sich entscheiden. Dabei schoss man 20 Treffer und musste lediglich vier Gegentore zulassen. Der Hexenkessel in Draßmarkt sorgt für Furore.  |  NOEN, zVg
Die Siegesserie in der Anfangsphase der Saison hatte auf alle Fälle mit der Heimstärke des SV Draßmarkt zu tun. Die Vorteile, die man zu Hause nutzen kann, liegen für den Sportlichen Leiter des SV Draßmarkt Markus Wiedenhofer auf der Hand.

„Der Platz bei uns ist etwas kleiner, als die meisten Fußballfelder in der Liga. Durch unsere Zweikampfstärke in der Defensive können wir rasch über die Flügel umschalten und die Schnelligkeit der Offensivspieler nutzen. Auch das kollektive Nachrücken der Mannschaft, wenn ein Stürmer den Ball gesichert hat, funktioniert sehr gut“, äußert sich der Sektionsleiter zur Heimstärke.

Wiedenhofer: "Gibt oft Loch zwischen Mittelfeld und Sturm"

Eine weitere Komponente, die für den SV Draßmarkt spricht, sind die Zuseher, welche die Mannschaft bei jedem Heimspiel anfeuern und unterstützen.

Warum es auswärts manchmal nicht so läuft, ist für Wiedenhofer auch schnell erklärt. „Auswärts versuchen wir immer das Spiel zu machen.  Es entsteht oft ein zu großes Loch zwischen Mittelfeld und Sturm und dadurch wird man häufig eiskalt ausgekontert. Das müssen wir ändern“, meint der Sektionsleiter.