Erstellt am 13. April 2016, 09:17

von NÖN Redaktion

Derby als Trendwende. Loipersbachs Trainer Lorandt Schuller ortet zurzeit gröbere Motivationsprobleme bei seiner Mannschaft.

Nicht nach Wunsch. Bei Daniel Boromisza (r.) und seinen Loipersbachern läuft es im Moment alles andere als nach Wunsch. Denn insgesamt setzte es 13 Gegentore in den letzten beiden Spielen. Nun wartet gegen Neo-Tabellenführer Schattendorf ein Derby.  |  NOEN, David Hellmann

"Überheblich, schlampig und absolut unmotiviert." So beschreibt Loipersbachs Trainer Lorandt Schuller das Auftreten seiner Truppe bei der blamablen 2:5-Heimniederlage im Derby gegen den (eigentlich kriselnden) SV 7023 ZSP.

Nach der 0:8-Schlappe eine Woche zuvor in Pilgersdorf, war es bereits das zweite Spiel in Folge, in dem die Loipersbacher eine Vielzahl an Gegentoren hinnehmen mussten. Eine Tatsache, die zu Beginn der Rückrunde noch ganz anders ausgesehen hatte.

Denn während es nun in den letzten beiden Spielen insgesamt 13 Gegentore setzte, musste man in den ersten vier Rückrundenspiele lediglich einen einzigen Treffer einstecken. „Einige Spieler scheinen nicht mehr richtig motiviert zu sein“, ortet Schuller ein mentales Problem. Vor allem eine Tatsache macht ihm dabei zu schaffen: „Jeder schiebt leider die Schuld auf den anderen.“

Am Freitag folgt das Derby in Schattendorf

Dies soll sich nun bis zum Freitag ändern. Denn da steht das Derby gegen Schattendorf am Programm. Und das kommt zur rechten Zeit. „Wenn die Spieler da nicht motiviert sind, dann haben sie ein sehr, sehr großes Problem.“

Denn da geht es nicht nur gegen den Nachbarn, sondern auch gegen den Neo-Tabellenführer. Und gerade gegen diese ist Überheblichkeit, Schlampigkeit und Unmotiviertheit wohl fehl am Platz...

„Einige Spieler haben ein echtes Motivationsproblem. Sollte sich das nicht ändern, werden Konsequenzen gezogen.“ Loipersbach-Trainer Lorandt Schuller zur Situation.