Erstellt am 08. Oktober 2014, 10:31

von Philipp Heisz

Desolate Verfassung. Der ASKÖ Neutal zeigt in den vergangenen Wochen ein Gesicht, mit dem es nicht möglich ist, die Liga zu halten.

Schwere Zeiten. Michael Payer möchte trotz der misslichen Lage mit Neutal weiterkämpfen.  |  NOEN, zVg

Nach einem Start, wo man unter anderem gegen den SC Oberpullendorf 0:7 verlor, dachte man schon, dass es für die Neutaler sehr schwierig wird, sich in der Liga zu halten. Dann kam das Match gegen den damaligen Tabellenführer Draßmarkt, der noch keinen Punkt verlor.

„Obwohl wir knapp mit 2:3 verloren hatten, dachte ich, dass dieses Match der Wendepunkt gewesen sei“, meint Trainer Michael Payer. Nach dieser ansprechenden Leistung konnte man jedoch nur noch einen Zähler aus den folgenden Partien holen. Die Art und Weise, wie man manche Spiele verliert, lässt jedoch viel Platz für Gesprächsstoff. „Dass wir uns, wie zuletzt gegen Lackenbach mit 0:8 abschlachten lassen, ist einfach nicht in Ordnung. Wir sind mit Verletzungen und Sperren geplagt, aber das darf keine Ausrede sein. Ich weiß, es gibt kritische Stimmen, aber ich nehme die Situation an und werde mit der jungen Mannschaft weiterarbeiten. Wir müssen versuchen uns in den Winter zu retten“, sagt Payer zur momentanen Lage.

„Ich verliere nicht die Nerven und bin dankbar, dass die Mannschaft mir das Vertrauen gibt und weiterhin trainieren möchte“, fährt der Trainer fort. In der Winterpause sind, laut Payer, Legionärswechsel nicht auszuschließen. Man möchte jefenfalls eine funktionierende Mannschaft für die Zukunft formen. In welcher Liga diese Truppe dann zu sehen sein wird, kann man im Moment nur erraten. Jedoch stehen die Zeichen für den ASKÖ Neutal derzeit denkbar schlecht.