Erstellt am 05. Oktober 2016, 10:55

von David Hellmann

Draßmarkt rüstete den Kader nach. Mit dem Ex-Oberpullendorfer Roberto Weninger holte man sich einen neuen Mann – und das weit nach Transferschluss.

Neu. Robert Weninger (hier noch im SCO-Dress) stieß vergangene Woche zum SV Draßmarkt.  |  BVZ

Nachdem man beim SV Draßmarkt in den letzten Wochen nach den Ausfällen von Peter Szücs, Jürgen Kornfeld und Martin Rathmanner mit personellen Problemen zu kämpfen hatte, entschied man sich in der Vorwoche, mit Roberto Leonardo Weninger einen neuen Spieler an Bord zu holen. Er wird die restlichen Spiele im Herbst für den SVD auflaufen.

Nachdem Weninger im Sommer vom SC Oberpullendorf zum SV Draßburg gewechselt war, bestritt er dort keine einzige Partie in der Kampfmannschaft und wurde nun vom SV Draßmarkt ausgeliehen. „Er absolviert derzeit seinen Dienst beim Bundesheer und kann deswegen unter der Woche nicht trainieren“, erklärt Draßmarkt-Sektionsleiter Markus Wiedenhofer. „Aufgrund dessen ist er in Draßburg auch nicht zum Zug gekommen. Es ist für alle drei Parteien eine Win-Situation.“

Wie dies nun zweieinhalb Monate nach dem eigentlichen Transferschluss möglich ist? Aufgrund seiner 17 Jahre hat Weninger noch den Status eines Nachwuchsspielers und darf als solcher – wenn sich beide Vereine einig sind – auch jederzeit den Verein wechseln. „Aufgrund unserer Personalsituation habe ich mir Gedanken gemacht, bei wem es Sinn machen würde zu fragen“, erklärt Wiedenhofer, der sich daraufhin mit Draßburg-Coach Josef Kühbauer und Weninger in Verbindung setzte. „Beide fanden die Idee gut. Draßburg zeigte sich sehr kooperativ und daher ging alles schnell über die Bühne.“ So schnell, dass Weninger beim 1:0-Erfolg am Samstag gegen Neudörfl bereits in der Startformation stand …