Erstellt am 12. November 2014, 08:43

von Philipp Heisz

Köck warf das Handtuch. Der SV Antau verlor am Wochenende nicht nur das Auswärtsspiel in Lockenhaus, sondern auch den Trainer.

Enttäuscht. Der Trainerroutinier legte nach der 8:1-Niederlage in Lockenhaus sein Traineramt nieder. Gründe dafür waren das fehlende Spielermaterial und Ungereimtheiten mit den ungarischen Legionären.  |  NOEN, Heiszi

Manfred Köck hat nach der 1:8-Niederlage beim SV Lackenbach die Reißleine gezogen und sein Traineramt zurückgelegt. Der akribisch arbeitende Trainer hatte lange mit der Situation in Antau gekämpft, schlussendlich gab es jedoch zu viele Unstimmigkeiten.

„Von manchen Spielern bin ich sehr enttäuscht. Die einheimischen Akteure waren auf einem guten Weg, jedoch wurden sie durch Dispute mit den Legionären immer wieder hinuntergezogen. Ein Donat Varga wurde zu sehr geschützt. Der Verein hat hierbei keine Konsequenz bewiesen und zu lange zugesehen“, sagt Köck zur Situation. Neben den kritisierten Legionären, kam der ehemalige Antau-Trainer auch zur Erkenntnis, dass die Qualität des Kaders nicht ausreichend ist.

„Mein Ziel für die Hinrunde war es, 16 Punkte zu erreichen. Mit diesem Kader und mit der mangelnden Einstellung mancher Spieler war das einfach nicht möglich“, meint der Trainerfuchs. Der Coach möchte aber so schnell wie möglich wieder in den Fußball zurück. „Der SV Antau wollte, dass ich weitermache. Ich sah jedoch unter diesen Bedingungen keine Perspektive mehr. Ich möchte aber rasch zurück. Es macht mir einfach riesig Spaß und deshalb bin ich auch für alles offen“, gibt sich der leidenschaftliche Taktiker Köck nach wie vor euphorisch.