Erstellt am 18. März 2014, 23:59

von Christian Pöltl

„47. Comeback“. 2. Liga Mitte / Trainer Didi Lueger schnürte aufgrund zahlreicher Ausfälle gegen ZSP selbst die Schuhe und gab ein Kurzcomeback.

Bitte umziehen. Lackenbachs Didi Lueger avancierte vom Trainer zum Spielertrainer und tauschte sich in den Schlussminuten selbst ein. Der Coach beorderte sich selbst an die vorderste Front. Foto: Titi  |  NOEN, Titi
Von Christian Pöltl

„Es war mein 47. Comeback“, scherzte Lackenbachs 42-jähriger Trainer Didi Lueger, der sich bei der 1:2-Heimniederlage gegen ZSP in der 83. Spielminute selbst einwechselte.

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Doch ist es eher Galgenhumor, den Lueger hier bewies, ist dem Niederösterreicher momentan in sportlicher Hinsicht so gar nicht zum Lachen zumute. Dies ist der immer angespannter werdenden Personalsituation beim SV Lackenbach geschuldet.

Stojanovic verlor die Lust, Sipos verletzte sich

Das Unheil nahm bereits in der Vorbereitung seinen Lauf. Sascha Jerson kam nicht mehr trainieren. Slavisa Stojanovic verabschiedete sich mit dem Argument, er habe keine Lust mehr auf Fußball, wohl ganz. „Er ist seither für uns auch nicht mehr erreichbar“, erklärt Lueger.

Durch die Verletzung von Leitwolf Zoltan Sipos, der sich eine Zerrung des Gesäßmuskels zuzog, wurde das sportliche Unterfangen naturgemäß noch schwieriger. Aus sportlicher und charakterlicher Hinsicht sehr wohl ein Thema wären die Weninger-Brüder Johannes und Christian.

Auch Weninger-Brüder ohne Trainingschance 

„Christian war zuletzt zwei Wochen beruflich in Südkorea, ist immer wieder in Asien unterwegs“, so Lueger weiter.

Auch bei Johannes, im Herbst Stammkraft, verhält es sich ähnlich, weilte er statt in der Startelf gegen ZSP aus Studienzwecken im deutschen Aachen. Somit hier die Lösung des Didi Lueger: Didi Lueger.