Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Alle Abbruchspiele werden neu gespielt. 2. Liga Mitte / Dass Deutschkreutz in Schattendorf nochmals antreten muss war klar. Aber auch Neudörfl muss noch einmal ran.

Strittig. Darf sich Stanley Gibson (l., gegen Stefan Valenka) und seine Lackenbacher dürfen nochmal gegen Neudörfl antreten, obwohl sie am Freitag aussichtslos mit 1:5 zurücklagen.  |  NOEN
Von Christian Pöltl

Nur Blitze schienen den SC Neudörfl vergangenen Freitag in Lackenbach vom Siegen aufhalten zu können. Und: ein gewaltiges Unwetter, welches einen Spielabbruch nach sich zog. Referee Christian Salzer musste das Spiel regelkonform beenden. Nun standen die Parteien in der Warteschleife.

Grundverschiedene Ansichten

Die Spekulationen um die Wertung der abgebrochenen Spiele - auch in Unterfrauenhaid, Stoob, Schattendorf und Oberpetersdorf konnte nicht fertiggespielt werden - begannen. Die Ansichten waren natürlich grundverschieden.

Neudörfls Wolfgang Hatzl meinte: „Ich würde es bedauern, sollte das Ergebnis nicht beglaubigt werden. Der Sieg stand fest.“ Dem entgegnet Lackenbachs Didi Lueger: „Auch Liverpool hat einst das Champions League-Finale gegen Milan trotz 0:3-Rückstands noch gedreht.“

Partien zu früh abgebrochen

BFV-Sekretär Karl Schmidt brachte mehr Klarheit in die Sache: „Grundsätzlich müssten alle Spiele neu ausgetragen werden. Der Beglaubigungsausschuss kann jedoch ein Spiel bei entsprechend klarem Ergebnis auch bei einem Abbruch resultatsmäßig beglaubigen.“

Von diesem Recht wurde allerdings kein Gebrauch gemacht. „Die Partien wurden zu früh abgebrochen“, erklärt Rainer Hack.