Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Alte Liebe rostet nicht. BVZ BURGENLANDLIGA / Hannes Marzi trainiert seit Montag den ASK Horitschon. Dietmar Lueger ist somit nur noch Geschichte.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON OTTO GANSRIGLER

Die Horitschoner starteten unter Dietmar Lueger einwandfrei in die Herbstsaison. Die Mannschaft um Christian Hruby lag teilweise sogar an der Tabellenspitze, doch nachdem die beiden Spitzenspiele gegen Neuberg und Stegersbach verloren wurden, begann der Absturz. Nicht nur das Derby ging verloren. Bis zum Ende der Herbstsaison konnten die Horitschoner nicht mehr voll punkten. Der erste Sieg gelang erst wieder zum Auftakt der Rückrunde gegen Oberwart. Da die Südburgenländer nach fast zwei Jahren erstmals von einer Mannschaft auf heimischem Boden geschlagen wurden, dachte man im Mittelburgenland an den Umschwung. Doch lange dauerte diese Euphorie nicht an. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Schattendorf setzte es eine 0:2-Niederlage. Es war zwar etwas Glück auf Schattendorfer Seite dabei und Horitschon vernebelte unzählige Chancen, doch danach fragt am Ende keiner.

Die Negativserie war  einfach ausschlaggebend

Die Pleite in Güssing brachte nun scheinbar das Fass zum Überlaufen. „Wir mussten handeln. In den vergangenen elf Runden konnten wir nur fünf Punkte einfahren“, erklärte Horitschon-Obmann Dietmar Schlaffer. „Dietmar Lueger ist ein guter Trainer und menschlich schwer in Ordnung, aber wir mussten die Reißleine ziehen, um etwas anderes zu versuchen. Unsere Wahl fiel auf einen alten Bekannten.“ Es handelt sich dabei um Hannes Marzi. Zuletzt war er im Oktober 2007 in Horitschon tätig. „Horitschon suchte einen Trainer und trat an mich heran. Ich hatte damals eine schöne Zeit und wusste, der Verein ist nun noch besser aufgestellt. Der erste Eindruck war sehr gut. Es ist viel Qualität am Platz und sicher viel möglich“, so Marzi zu seinem erneuten Engagement in Horitschon.