Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Auf dem Weg zurück. Nach der Operation / Vorerst muss der 15-jährige Neutaler Mario Feymann mit der Schulbank vorlieb nehmen. Bald geht es in die Reha.

 |  NOEN
Von Didi Heger

SNOWBOARD / Wie schnell Freud und Leid im Leben eines Snowboarders wechseln können, erfuhr der Neutaler Mario Feymann bei den Nachwuchsmeisterschaften im Boardercross in Kühtai. Nach Rang sieben – seinem besten Saisonergebnis – am Samstag verletzte sich der 15-jährige am Sonntag schwer.

Als Führender von  hinten voll erwischt

„Ich fuhr als Erster in die erste Kurve. Ein Gegner ist mir von hinten aufs Brett gefahren. Ich kam zu Sturz und einer ist mir dabei über die Hand gefahren“, schildert Mario Feymann die Geschehnisse. Die Folge war eine durchtrennte Sehne im linken Zeigefinger. Nachdem der Zeigefinger umgehend operativ versorgt wurde, erholte sich Feymann eine Woche lang im heimischen Neutal von seiner Verletzung. Gestern kehrte er nach Stams zurück. Jedoch nicht um zu trainieren, sondern um die Schulbank zu drücken. Die letzten beiden Saisonrennen sind für den Snowboarder nämlich tabu. „Die Verletzung lässt keinen Renneinsatz in dieser Saison mehr zu“, erklärt Teammanager Christoph Kuh. Faymann: „Nächste Woche bekomme ich die Fäden raus und dann kann ich mit der Physiotherapie beginnen.“

Auch im Vorjahr erlitt  Mario eine Verletzung

Ganz neu ist die Situation für den Neutaler, der im Mai seinen 16. Geburtstag feiert, nicht. Im September 2011 warf ihn ein Kreuzband- und Meniskusriss zurück. Trotz der zweiten schweren Verletzung bleibt der Neutaler optimistisch: „Ich hatte eine super Saison. Die Verletzung ist in fünf Wochen ausgeheilt. Sie wird mich in der Vorbereitung auf die nächste Saison nicht behindern.“

Mario Feymanns Aufwärtsrend wurde abermals von einer Verletzung gestoppt.