Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Auf neuen Pfaden. Fußball / 2.-Liga-Mitte-Klub Deutschkreutz holt mit Maurizio Zoccola und Alfred Wagentristl zwei Betreuer ins Boot. Fokus: Eigenbau.

Von Didi Heger

Die Trainersuche beim FC Deutschkreutz ist zu Ende. Mit Alfred Wagentristl und Maurizio Zoccola konnte ein in der Fußballszene bekanntes Gespann für die Betreuung der Kreutzer Kicker gewonnen werden. Das Duo einigte sich mit dem Vorstand des FC bis Sommer – mit Option auf Verlängerung.

„Die beiden entsprachen zu hundert Prozent unseren Vorstellungen. Zudem gehen wir mit ihrem vorgelegten Konzept absolut konform“, erklärt der Deutschkreutzer Obmann Hubert Heidelberger die Beweggründe zur Bestellung des neuen Trainerduos, um weiter auszuführen: „Ehrgeizige Spieler sollen fortan deutlich mehr gefördert werden. Die beiden werden gemeinsam mit Michael Puecker und Tormanntrainer Max Hrabec mit unseren Spielern auf stark individualisierter Basis arbeiten.“ Die Betreuer werden die Sache als absolute Teamarbeit sehen und freuen sich auf die Herausforderung.

Eine Reaktion auf die Trainingsbeteiligung 

„In Deutschkreutz steht eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Fußballern zur Verfügung. Zum Teil tummeln sich über 30 Spieler zu den Trainingseinheiten. Dass hier nicht alle Kampfmannschaftsperspektive haben, wissen wir. Wenn man aber davon ausgeht, dass zumindest der Großteil davon ernsthaft vor hat effizient zu trainieren, dann wird das mit einem Betreuer mehr an Bord besser funktionieren. Wir werden versuchen viele Punkte zu dokumentieren und so den Anreiz größer zu machen am Individualtraining teilzunehmen“, stellt Alfred Wagentristl fest. „Auch der Aufwand verteilt sich mit diesem Modell natürlich auch auf mehrere Schultern und die Verantwortlichkeiten werden mit Jahresbeginn klar verteilt sein – jetzt liegt es an uns, jeden einzelnen lernbereiten Spieler in möglichst vielen Bereichen zu verbessern“, so Maurizio Zoccola.

Klubpräsident Manfred Kölly: „Wenn es gelingt, mit dem Konzept den einzelnen Spieler mehr zu fördern, wird die Sache Sinn machen – wir gehen davon aus. Dem Verein liegen die Sportler am Herzen, insbesondere der Eigenbau.“