Erstellt am 10. November 2010, 00:00

„Brauchen Umschwung“. FUSSBALL / Horitschon-Trainer Dietmar Lueger hofft auf einen Sieg in Kohfidisch und auf Änderungen in der Winterpause.

VON OTTO GANSRIGLER

Der Saisonstart verlief für Horitschon in der BVZ Burgenlandliga mehr als zufriedenstellend. Nach sieben Runden standen die Mittelburgenländer mit 17 Zählern ganz oben in der Tabelle. Trainer Dietmar Lueger meinte damals: „Die Spiele gegen die Topteams aus Neuberg und Stegersbach werden nun zeigen, ob wir weiterhin vorne mitspielen werden.“ Die beiden Begegnungen gingen verloren und Horitschon kam aus der Krise nicht mehr heraus. Es folgten noch drei weitere Niederlagen. Überraschend musste man sich auch zu Hause im Derby gegen Oberpullendorf geschlagen geben. Erst gegen Stinatz konnte man wieder punkten. Da war das Glück auf der Seite der Mannschaft aus dem Blaufränkischland. Die beiden Tore zum späten Ausgleich gelangen in der Nachspielzeit. Gegen Parndorf 1b ging es nun zurück auf die Straße der Verlierer.

Wie kam der Wurm  ins Getriebe?

Da stellt sich die Frage, wann und vor allem warum den Horitschonern die gute Form vom Saisonstart abhandengekommen ist? Beim Saisonstart war Peter Schadelbauer in Topform und sorgte mit seinen Toren auch einige Male für die Entscheidung. Nachdem er aber aufgrund einer Grippe das Bett hüten musste, war die gute Form weg. Mario Seckel scheint sich zu große Last auf seine Schultern zu laden und wird seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Dazu kommen Patzer in allen Mannschaftsteilen, die Horitschon zu Beginn der Saison nicht passierten. Wenn man in der Offensive den Ball nur rasiert, macht man keine Tore, aber wenn man in der Defensive Fehler begeht oder nicht konsequent attackiert, dann bekommt man Gegentore. Beides zusammen ergibt logischerweise eine Niederlage. „Gegen Kohfidisch müssen wir punkten. Im Winter muss sich dann etwas ändern“, so Lueger.