Erstellt am 20. Mai 2015, 08:48

von Dietmar Heger

Der Wunschkandidat ist bereits auserkoren. Franz Ponweiser wird Horitschon am Saisonende verlassen. Der Nachfolger soll bis Ende der Woche feststehen.

Abgang. Franz Ponweiser beendet sein Engagement in Horitschon nach drei Saisonen.  |  NOEN, Didi Heger

Horitschon-Trainer Franz Ponweiser wird den Verein nach drei Saisonen verlassen. Mit einem lachenden (ein Job in der Akademie Burgenland winkt) und einem weinenden Auge („Der Abschied fällt schon sehr schwer“). Der akribische Ponweiser spielte sich mit seinen Leistungen in Ritzing und Horitschon sowie seiner Tätigkeit als LAZ (Landes-Ausbildungszentrum)-Leiter in die Notizbücher von Akademie-Chef Hans Füzi.

Der Wahl-Neutaler blickt zufrieden auf seine Tätigkeit beim Burgenlandligisten zurück: „Wir haben den Generationswechsel gut über die Bühne gebracht, die U23-Problematik behoben und haben immer im Bereich der Top-Fünf gespielt.“ Dem Verein prophezeit er eine rosige Zukunft, zumal mit Julian Böhm, Oskar Gessner und Stefan Wimmer zuletzt drei junge Spieler eingebaut wurden und mit Manuel Frech und Philipp Wessely zwei weitere schon zum Stammpersonal zählen.

„Es ist an der Zeit, Neues zu probieren“

Trotz der Perspektive, die Horitschon bietet, entschied sich Ponweiser für einen freiwilligen Abgang. „Es ist an der Zeit, etwas Neues zu probieren“, erläutert der 39-Jährige knapp.

Horitschon, aktuell Tabellenvierter, hat derweil den Trainermarkt sondiert. Gespräche gab es jedoch noch keine. „Unser Wunschkandidat wird in den nächsten Tagen zu einem Gespräch geladen. Wir hoffen es klappt, dann starten wir gleich mit der Kaderplanung durch“, so Sektionsleiter Paul Putz.

Allzu große Veränderungen soll es ohnehin nicht geben. Co-Trainer Markus Lipp soll ebenso wie das Gros der Mannschaft gehalten werden. Zudem wird Daniel Posch, der eine Saison lang an Steinberg verliehen war, zurückkehren. Auch mit Christian Stutzenstein, derzeit in Lackenbach, werden Gespräche geführt.