Erstellt am 11. März 2015, 10:30

von Dietmar Heger

Ein Zeichen gesetzt. Deutschkreutz trennte sich nach der Niederlage in Sankt Georgen von seinem Trainerduo. Ein Neuer wird gesucht.

Abschied. Im Sommer feierten Alfred Wagentristl und Maurizio Zoccola (v.l.) nach dem Sieg in Antau noch den Titel in der 2. Liga Mitte mit dem FC Deutschkreutz. Nun räumten sie ihren Platz.  |  NOEN, zVg
Der FC Deutschkreutz war am Montag ein weiteres Beispiel dafür, wie schnelllebig das Fußballgeschäft auch in den Amateurligen ist. Der Verein trennte sich von seinem Trainerduo Alfred Wagentristl und Maurizio Zoccola, das im Sommer noch den Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga fixierte.

Die Trennung hat sich schon abgezeichnet

Obmann Christian Reumann machte sich die Entscheidung nicht leicht. Der FCD-Boss musste in seiner achtjährigen Amtszeit erstmals die Reißleine ziehen: „Die Luft war so gut wie draußen. Die Harmonie zwischen den Trainern und Teilen der Mannschaft war nicht mehr gegeben. Die Niederlage in Sankt Georgen hat die Sache zusätzlich schwer gemacht.“

Reumann möchte aber auch auf die Verdienste des scheidenden Duos verweisen: „Wir hatten eine sehr erfolgreiche Zeit. Die beiden haben hervorragende Arbeit geleistet. So ist es eben im Fußball.“

Trainer Alfred Wagentristl hat sogar Verständnis für den Obmann: „Aus Vereinssicht hätte ich es wahrscheinlich genauso gemacht. Bei einigen Spielern war der Karren leider verfahren.“ Schon am Montag leitete Ex-Spieler und -Trainer Roman Fennes das Training. Das FCD-Urgestein ist aber nur eine Interimslösung. „Je schneller wir einen Nachfolger finden, desto lieber ist es auch ihm. Er ist beruflich sehr eingespannt“, so Obmann Reumann.