Erstellt am 22. April 2015, 06:15

von Dietmar Heger

Gute Formkurve wurde bestätigt. Horitschon bestätigte den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen und überrollte die Jennersdorfer mit 4:0.

Wichtiger Treffer. Horitschons Butrint Vishaj (links) deckt hier den Ball geschickt gegen Jennersdorfs Michael Karner (rechts) ab. Vishaj brachte mit seinem Treffer zum 1:0 die Ponweiser-Elf auf die Siegerstraße.  |  NOEN, Willi Glöckl

HORITSCHON - JENNERSDORF 4:0. Die Hausherren fuhren den von Trainer Franz Ponweiser prognostizierten Sieg über Jennersdorf weitgehend ungefährdet ein. Von Beginn weg waren die Horitschoner hellwach. Schon nach zwei Minuten hätte es eigentlich nach einem Foul an Markus Knebel Elfmeter geben müssen, doch das Pfeiferl des Unparteiischen blieb stumm. Christian Hruby scheiterte noch an einer hervorragenden Reaktion von Gäste-Keeper Kevin Gumhold, ehe Butrint Vishaj einen Stanglpass des Flügelspielers zum 1:0 ins Kreuzeck setzte. Die Südburgenländer hatten im ersten Abschnitt nur eine gefährliche Aktion zu bieten. Nach einem Freistoß sprang der Ball an die Oberkante der Latte.

Auch nach dem Wechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Christian Hruby wurde im Strafraum der Gäste unsanft von den Beinen geholt, doch der Pfiff blieb erneut aus. Die Ponweiser-Elf ließ sich aber nicht beirren. Markus Knebel überlupfte nach Zuspiel von Manuel Frech Gästegoalie Gumhold zum 2:0. Für die endgültige Entscheidung sorgte Oskar Gessner nach Hruby-Flanke per Kopf und in der Schlussphase setzte Endrit Mucolli mit einer Einzelaktion den Schlusspunkt zum 4:0.

„Keine Laufarbeit, keine Zweikämpfe und keine Offensivaktionen“

FORCHTENSTEIN - DEUTSCHKREUTZ 0:0. „Wir können von viel Glück reden, dass wir heute einen Punkt geholt haben“, war FCD-Trainer Roman Wessely mit der Leistung seiner Truppe im wichtigen Spiel gegen Forchtenstein keineswegs zufrieden. „Keine Laufarbeit, keine Zweikämpfe und keine Offensivaktionen“, fasste der Coach die Leistung seiner Elf kurz zusammen. Die Deutschkreutzer verbuchten über die gesamte Spielzeit hinweg keine einzige zwingende Torchance.

Jedoch hatten Attila Manganelli und Co. das Glück, dass Forchtenstein seine Möglichkeiten ungenutzt ließ und sich mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Diskussionen mit Schiedsrichter Gregorits einließ. Dieser zeigte SVF-Stürmer Ronald Spuller nach zwei offensichtlichen Schwalben innerhalb von nur drei Minuten die Ampelkarte, was die „Kreutzer“ allerdings an diesem Tag nicht nutzen konnten.