Erstellt am 17. Dezember 2014, 05:18

von Dietmar Heger

Mario Lösch verändert sich. Nachdem der Mittelfeldspieler seinen Beruf wechselte, bleibt für den Fußball weniger Zeit. Daher der Abgang.

Wechsel. Mario Lösch verlässt Horitschon aus privaten Gründen.  |  NOEN, zVg

Mario Lösch verlässt nach zweieinhalb Saisonen den ASK Horitschon. Den Ritzinger bewogen gravierende private Veränderungen zu diesem Schritt.

Privat und beruflich völlig neu orientiert

Der Mittelfeldspieler wurde nämlich vor kurzem zum ersten Mal Vater, was an sich noch nicht das große Problem aus fußballerischer Sicht darstellte. Doch nun steht auch eine berufliche Veränderung an. „Ich beginne im April mit einer Ausbildung“, erzählt der ehemalige Niederlande-Legionär. Diese erfordert einen dreimonatigen Vorbereitungskurs, danach wechselt Lösch in ein Dienstrad, welches für einen Fußballer auf BVZ Burgenlandliga-Ebene nicht mehr vereinbar ist. Die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, kam für Lösch aber nicht in Frage. Daher sondiert der Ritzinger derzeit einige Angebote. Auf eine bestimmte Klasse oder Liga will er sich dabei nicht festlegen: „Das Paket muss für mich einfach passen.“ Damit meint Lösch, dass das Umfeld, die Leute und ehrlicherweise auch die Entschädigung stimmig sein sollten.

Es ist kein weiterer Neuer erforderlich

Horitschon traf dieser Abgang nicht unvorbereitet. Mit Markus Knebel gehören nur noch winzige Details geklärt. Weitere Neue für den Kampfmannschaftskader soll es nicht geben. „Eine Nachbesetzung wäre nur bei zwei Abgängen erforderlich geworden. Es stehen genügend Junge in der Warteschleife, die auf ihre Chance warten“, so Sektionsleiter Paul Putz.