Erstellt am 13. April 2016, 09:02

von Dietmar Heger

Zwei Teams, ein Ziel: Derbysieg!. Am Samstag kreuzen Horitschon und Deutschkreutz die Klingen. Die Favoritenrolle mag dabei keiner.

Kapitäne wieder da. Deutschkreutz-Spielführer Mario Reumann saß in der letzten Runde ebenso eine Gelbsperre ab wie Horitschon-Captain Christian Hruby (r.). Im Derby sind beide mit von der Partie.  |  NOEN, David Hellmann

HORITSCHON - DEUTSCHKEUTZ, SAMSTAG, 16 UHR.

Beim Duell zwischen Horitschon und Deutschkreutz steht neben den drei Punkte auch jede Menge Prestige auf dem Spiel.Daher muss man bei den Trainern nicht erst nach der Zielsetzung fragen: „Das versteht sich von selbst“, meinen beide Coaches.

Wichtiger wären die Punkte natürlich für die Gäste aus Deutschkreutz, die trotz beachtlicher Leistungen im Frühjahr noch in den Abstiegskampf verwickelt sind. Geschenke darf man sich allerdings keine erwarten.

Favoritenrolle wird nicht angenommen

Und wie es vor einem Derby so ist, will keiner der beiden Feldherren die Favoritenrolle für sein Team in Anspruch nehmen. „Deutschkreutz ist in einer sehr guten Verfassung. Die Chancen stehen 50:50“, sagt Horitschons Wessely.

„Wir sind der Außenseiter. Wir spielen auswärts, obwohl es wahrscheinlich ein Heimspiel werden wird“, prophezeit FCD-Trainer Roman Fennes eine große Anhängerschaft für dieses Spiel.

Die Statistik spricht für die Einschätzung von Deutschkreutz-Coach Roman Fennes. In drei Spielen seit dem Wiederaufstieg der Deutschkreutzer reichte es zu keinem Sieg gegen den Lokalrivalen. Zweimal setzten sich die Horitschoner durch, einmal trennte man sich mit einem 1:1.

"Solche Probleme wünscht man sich"

Personell könnten die Vorraussetzungen nicht unterschiedlicher sein. Während Horitschon nach der Rückkehr der Gelbgesperrten Christian Hruby, Lazar Aizenpreisz und Dominik Schiefer fast schon ein Luxusproblem vorweisen kann („Solche Probleme wünscht man sich als Trainer das ganze Jahr“, so Wessely), fehlen bei den Gästen die gesperrten Legionäre Goran Erseg und Norbert Fazekas, sowie die Verletzten Manuel Wiedenhofer und Andreas Domnanovich. Zurückkehren werden Kapitän Mario Reumann und Danijel Markic.

Kleines Detail am Rande: Für den FC Deutschkreutz werden mit Florian Szaffich, Martin Weszeli und Dieter Dank drei Spieler auflaufen, die auch schon beim Rivalen im Kader standen. Bei Horitschon gibt es hingegen keinen, der schon auf der anderen Seite aktiv war.