Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Comeback mit 43 Lenzen. FUSSBALL / Der Kaisersdorfer Sascha Kalss schnürte wieder seine Packler. Für Klingenbach in der Burgenlandliga gegen Oberwart.

VON PHILIPP FRANK

Eigentlich spielt er nur mehr in der U23-Mannschaft des ASKÖ Klingenbach. Nach der Trennung von Chefcoach Sepp Lackner leitet nun Sascha Kalss mit Trainerobmann Hans Dihanich gemeinsam die sportlichen geschicke des Vereins. In Oberwart musste der 43-jährige Ex-Bundesligaprofi aber auch wieder in der Kampfmannschaft einlaufen.

„Wir mussten zwei gesperrte und einen verletzten Verteidiger vorgeben. Gleichzeitig wollten wir mit Velimir Vranesevic im Mittelfeld wieder für mehr fußballerische Linie sorgen“, begründete Dihanich den Einsatz des U23-Spielertrainers im Landessüden.

„In unserer Situation brauchen wir Routine. Unser Ziel ist der Verbleib in der Burgenlandliga, dazu müssen wir sicher noch mindestens dreimal gewinnen. Im Moment muss einfach die beste Mannschaft spielen“, so der Trainerobmann. In Oberwart fehlten die beiden gesperrten Danijel Maric und Roman Tullis sowie der langzeitverletzte Alexander Klemenschitz.

„Ich will keinem jungen  Talent den Weg verstellen“

Sascha Kalss rückte auf die Liberoposition und spielte eine tadellose Partie. „Wir haben ein paar Baustellen in der Mannschaft. Aufgrund der vielen Ausfälle habe ich – in Rücksprache mit Hans Dihanich – gespielt. Ich will aber keinem jungen Talent den Weg versperren – das ist nicht meine Absicht. Wenn ich sehe, dass es nichts bringt, dann spiele ich sowieso nicht“, meinte Kalss.

Ob er gegen Oberpullendorf auch einlaufen wird, ließ er noch offen. „Wir werden einmal die Woche abwarten und dann werden wir entscheiden, was das Beste sein wird“, so Kalss.

Gegen Oberpullendorf und dann gegen Winden müssen die Klingenbacher unbedingt punkten. „Egal wie wir die Tore machen – mit dem Knie oder Auge – jetzt zählen nur Siege“, gibt der Kaisersdorfer die Marschroute vor.

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