Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

Cool trotz Hitzewelle. Tipp3 Bundesliga / Christopher Trimmel zählt zu den Leithammeln der jungen Rapid-Mannschaft. Das bewies der Mannersdorfer am Samstag.

Stark gespielt. Christopher Trimmel war unermüdlicher Ankurbler Rapids auf dem rechten Flügel.  |  NOEN
Von Didi Heger

FUSSBALL / Medial ob seiner imposanten Flankenläufe im Schatten der Südtribüne liebevoll Schattenmann getauft, bleibt Rapids Nummer 28 – der Mannersdorfer Christopher Trimmel – nach dem 4:0-Sieg beim Heimdebüt gegen Wiener Neustadt trotzdem bescheiden: „Ich habe gewusst, dass ich gegen die dezimierten Neustädter über die Seite viel Raum bekommen werde, und habe versucht, diesen zu nutzen.“

Zwei Assists und unzählige Flanken und Stanglpasses resultierten aus den Trimmel’schen Sturmläufen. Das Ende ist bekannt. Rapid feierte einen klaren 4:0-Erfolg. Für Trimmel allerdings kein Grund zu verfrühter Euphorie: „Wir haben eine gute Leistung abgerufen – nicht mehr und nicht weniger. Die Mannschaft ist gut, dass haben wir immer gewusst.“ Nur müssen die Trainingsleistungen öfters in den Spielen umgesetzt werden. „Teilweise ist das Training auf sehr hohen Niveau. Da denkst du, wir sollten alle in der Liga schlagen, aber uns fehlt es noch an der Konstanz.“

Extratraining für seine Flankenläufe hatte er nicht nötig. „Natürlich haben wir auch Spielzüge einstudiert und Spielformen gemacht, wo vermehrt über die Außen angegriffen wurde, aber das macht doch jedes Team“, räumt der Mannersdorfer mit dem Gerücht der Extraeinheiten auf.

Auch die Hitze, über die in den vergangenen Tagen so viel diskutiert wurde, lässt den Flügelspieler kalt: „Ich hatte überhaupt kein Problem. Meine Laufwerte waren so wie bei anderen Spielen auch. Natürlich hat uns unsere medizinische Abteilung optimal betreut, gab es Pläne, was und wie viel mindestens getrunken werden musste.“

Der ergebnismäßige Befreiungsschlag in Grün-Weiß kam rechtzeitig vor dem Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Tripolis. „Wir haben keine Angst vor den Griechen, können den Aufstieg schaffen.“