Erstellt am 09. November 2011, 00:00

„Dann brach die Hölle los“. FUSSBALL / Der ASK Horitschon/Unterpetersdorf sicherte sich erstmals den Herbstmeistertitel in der BVZ Burgenlandliga.

VON JOCHEN SCHÜTZ

Samstag, kurz nach 15.45 Uhr, war die Pflicht für den ASK Eco Puls Horitschon erfüllt. Die Mannen von Trainer Hannes Marzi hatten Winden klar mit 4:0 in die Schranken gewiesen. Anschließend begann die Herbstabschlussfeier. Doch mit einem Ohr war man immer in Draßburg. Dort musste nämlich Verfolger Neuberg bestehen, um weiter im Rennen um die Winterkrone zu bleiben. „Einige unserer Fans reisten gleich nach unserem Triumph weiter nach Draßburg, um dort die Heimmannschaft im Duell mit Neuberg lautstark zu unterstützen“ so Marzi. Um 19.23 Uhr trudelte die Meldung im Horitschoner Festzelt ein, dass Draßburg mit 3:2 in Führung gegangen ist. „Plötzlich wurde die Stimmung noch besser. Kurz vor dem Schlusspfiff in Draßburg wurde es auf einmal sehr still im Zelt. Banges Warten und Zittern. Als das Matchergebnis bestätigt wurde, brach die Hölle los“, ließ Marzi die letzten Sekunden bis zum Herbstmeistertitel Revue passieren.

Der ASK Horitschon holte  erstmals die Winterkrone

Es war geschafft. Durch die Schützenhilfe aus Draßburg holte Horitschon eine Runde vor dem Ende der Herbstmeisterschaft die Winterkrone. Das ist das erste Mal, dass die Mannschaft aus der Blaufränkischlandgemeinde dieses Kunststück vollbrachte. Die Party im Horitschoner Festzelt wurde in eine Herbstmeisterfeier umgewandelt. Abwehrchef Zoltan Sipos, der gleich nach dem Match heimgefahren war, machte vor seiner Haustür kehrt. Nach eineinhalb Stunden Fahrzeit schmiss er sich ins Partyvolk. „Das ganze Team war beisammen und feierte ausgelassen. Die Burschen haben sich diesen Erfolg verdient. Aber nun müssen wir auf das nächste Spiel schauen. Am Samstag wartet St. Margarethen“, erklärte Marzi.

TOP-THEMA