Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

„Den Weg der Jungen“. TISCHTENNIS/ Obmann Raimund Mihalkovits steht Rede und Antwort über die abgelaufene Herbstsaison.

Voller Zuversicht. Obmann Raimund Mihalkovits vertraut auf die jungen Wilden.  |  NOEN
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VON JOCHEN SCHÜTZ

BVZ: Wie waren Sie mit der abgelaufenen Herbstsaison in der Landesliga zufrieden?

Raimund Mihalkovits: Wir haben den einen Abgang, den wir hatten, mit dem jungen Clemens Tomsic nachbesetzt. Unser Ziel war es, nichts mit dem Abstieg zutun zu haben. Das ist uns mit dem vierten Platz gelungen.

 

BVZ: Was muss im Frühjahr besser werden bei der jungen Truppe?

Mihalkovits: Florian Schmidt und Gernot Beck spielen für ihr junges Alter schon sehr stark und konstant. Clemens Tomsic hat nun ein halbes Jahr Zeit gehabt, sich an das Tempo zu gewöhnen. Nun heißt es für ihn, das Gelernte umzusetzen. Dann werden wir wieder viel Spaß mit den Jungs haben.

BVZ: Wie sind Sie mit der gesamten Situation im Verein zufrieden?

Mihalkovits: Es ist bis jetzt eine durchwachsene Saison. In der 2. Liga habe ich mir mehr erwartet. Aber sonst bin ich mit den Leistungen zufrieden.

 

BVZ: Was sind Ihre persönlichen Ziele?

Mihalkovits: Solange ich Obmann bin, gehe ich den Weg mit den jungen talentierten Spielern weiter. Mein Ziel ist es, weiterhin ohne Legionäre zu spielen. Wir haben genug gute junge Spieler, die wir auch dementsprechend weiterhin so fördern werden wie bisher.

 

BVZ: Von wo bekommen Sie diese Talente?

Mihalkovits: Wir haben mit der Volksschule Oberpullendorf und Steinberg eine Kooperation. In Oberpullendorf trainiert unser Vereinstrainer Balasz Molnar jeden Montag fünf Stunden mit Schülern der zweiten, dritten und vierten Schulstufe. Das macht sich bewährt und der Verein profitiert von den Talenten.

 

BVZ: Wo sehen Sie den Verein in ein paar Jahren?

Mihalkovits: Wie gesagt, mein Weg sind jugendliche Spieler. Wenn wir den wie bisher beibehalten können, werden wir in der Landesliga und in allen anderen Ligen eine gute Figur machen und Tischtennis der Jugend näher bringen können.