Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

Der Abstieg ist besiegelt. FUSSBALL / Nach der Derbyniederlage ist der Abstieg für den SC Oberpullendorf bittere Realität. Ans Aufgeben denkt aber keiner.

VON OTTO GANSRIGLER

Die 0:1-Niederlage im Derby besiegelte ein Schicksal, das allerdings schon vorher geschrieben war. Genauer gesagt seit Donnerstag: Da der SV Mattersburg Neusiedl keine Schützenhilfe leisten konnte, gingen für die Seestädter in der Ostliga die Lichter aus. Dieses Szenario wirkte sich auch für den SC Oberpullendorf negativ aus. Platz vierzehn reicht nun nicht für den Ligaverbleib. Nach fünf Saisonen ist das Kapitel BVZ Burgenlandliga für die Elf aus der Bezirkshauptstadt (vorerst) Geschichte.

Die Enttäuschung über den Abstieg war der Mannschaft in jeder Phase der 90 Minuten des Derbys anzumerken. Bei Trainer Didi Heger ist die Enttäuschung aber bereits wieder verflogen. Er gibt sich kämpferisch: „Natürlich ist ein Abstieg keine schöne Sache. Wir haben im Vorjahr mit dem Umbruch ein Risiko genommen und nun einen Rückschlag erlitten. Wir müssen uns gezielt verstärken, dann können wir in der 2. Liga ganz vorne mitspielen.“

Die aktuelle Mannschaft  wird punktuell verstärkt

Dass die mit einheimischen Spielern gespickte Truppe durchaus Potenzial hat, bewies sie in den vergangenen beiden Jahren immer wieder. „Wir werden jetzt nicht in Panik verfallen und alles über den Haufen werfen. Wir gehen den Weg mit unseren eigenen Spielern konsequent weiter“, erläutert der Coach die Planungen für die nächste Saison.

Mit Defensivmann Daniel Art und Christian Stibi kehren zwei routinierte Spieler nach Oberpullendorf zurück. Die vakante Position des zweiten Stürmers soll ebenfalls so schnell wie möglich besetzt werden. Vom direkten Wiederaufstieg will der Trainer aber noch nichts hören und stellt stattdessen klar: „Wichtig ist, eine schlagkräftige Truppe zu haben. Die Liga ist kein Selbstläufer, auch dort spielen sehr gute Mannschaften. Ich kann versprechen, dass eine voll motivierte Truppe auflaufen wird. Das Ergebnis sehen wir dann in einem Jahr.“

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