Erstellt am 04. Juni 2014, 12:28

von NÖN Redaktion

Der große Showdown. 2. Liga Mitte / Durch den Umfaller der Deutschkreutzer gegen Nachzügler Hirm wurde der Meisterschaft wieder Spannung verliehen.

Vereint. Draßmarkt-Coach Peter Herglotz (l.), der ab der kommenden Saison die Damen des SV Neulengbach betreuen wird (mehr dazu auf Seite 66), durfte Ex-Austria Wien-Coach Herbert Gager (r.) beim Match gegen den SC Neudörfl als Spieler seiner Mannschaft begrüßen. Am Ende holten die Draßmarkter mit dem 2:2-Remis einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.  |  NOEN, Scholes

So souverän die Rolle des FC Deutschkreutz über weite Strecken der Meisterschaft auch war, jetzt sieht es so aus als würde es noch einmal eng für die Mittelburgenländer. Nach der 1:3-Auswärtsniederlage gegen den ASK Hirm und dem gleichzeitigen 4:2-Heimsieg des SC Bad Sauerbrunn gegen den ASK Kobersdorf lebt die Chance für die Kremser-Elf wieder, das Blatt zu wenden. Zwei Runden sind noch zu spielen und übermorgen, Freitag, steht das direkte Duell in Deutschkreutz am Programm. In der letzten Runde ist der SC Bad Sauerbrunn dann in Hirm zu Gast und der FC Deutschkreutz in der Nachbarortschaft beim SV Antau. Ganze 21 Runden führte der FCD die Tabelle an und das wird auch nach dem Spitzenspiel so sein. Ob man sich die Butter noch einmal vom Brot nehmen lässt?

Die Trainer sind beide sehr zuversichtlich 

„Es ist alles im Lot. Wenn die Leistung gegen Hirm unser Standard wäre, würden wir uns mit Sicherheit strikt gegen einen Aufstieg aussprechen. Die Burschen haben eine sensationelle Saison gespielt – wir sind mächtig stolz auf sie und darauf dieses spannende Finale erleben zu dürfen. Unser Ehrgeiz ist groß genug, den SC zuhause schlagen zu wollen. Djezic, Schadelbauer und Schlögl werden zurückkehren. Bei Palko wird es sich nicht ausgehen,“ so Alfred Wagentristl. SC-Coach Heinz Kremser sieht die Situation so: „Wir freuen uns, nochmals ins Spiel gekommen zu sein und wollen diese kleine Chance nützen. Wir fahren mit dem Willen nach Deutschkreutz, um dort zu gewinnen. Vielleicht flattern die Nerven dort doch ein wenig. Goran Knezevic und Gabor Bagoly sollten wieder zurückkehren. Auch Erik Ebner möchte diese Woche wieder ins Training einsteigen. Schauen wir, was rauskommt.“