Erstellt am 21. August 2013, 00:00

Der Referee stand im Rampenlicht. 2. Klasse Mitte / Schiedsrichter Ljubisa Seper zog sich den Unmut der Lutzmannsburger zu.

Im Blickpunkt. Ljubisa Seper stand aufgrund eines Platzverweises ungewollt im Mittelpunkt.  |  NOEN
Von Dieter Dank

In der 30. Minute im Auswärtsspiel gegen Großwarasdorf bekam Zsolt Steiner aufgrund eines Fouls von Ljubisa Seper zurecht den gelben Karton präsentiert. Laut Seper forderte der ungarische Spielmacher im weiteren Verlaufe immer wieder nach Fouls eine Verwarnung für die gegnerischen Akteure.

Auf Ermahnungen nur gelächelt

„Ich hätte Herrn Steiner aufgrund ständiger Kritik schon vorher vom Feld verweisen können. Auf meine Ermahnungen antwortete er nur mit einem müden Lächeln“, so Seper. Dann die 41. Minute: Großwarasdorfs Defensivmann Philipp Horvath legte SVL-Angreifer Daniel Gilschwert unsanft.

„Zsolt stand mit dem Rücken zum Schiedsrichter. Er konnte beileibe nicht sehen, dass dieser gerade für Horvath den gelben Karton zückt und das Spiel zu diesem Zeitpunkt unterbrochen war. Zudem erfolgte nur ein Pfiff von Herrn Seper, erst bei einem Zweiten hätten wir eine Unterbrechung realisiert“, ärgerte sich Spielercoach Manu Imre.

„So etwas ist mir noch nicht untergekommen“

Steiner führte den Freistoß schnell aus und es ertönte ein Pfiff. Kurz darauf flog der Regisseur mit der Ampelkarte vom Feld. Nun wurde es auch im Fanlager der Gäste unruhig.

„Ich habe um die 400 Spiele gepfiffen, aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen. Auch wurden rassistische Äußerungen seitens des Lutzmannsburger Fansektors mir gegenüber geäußert“, verstand auch Seper die Welt nicht mehr.

Aus Angst vor einer Eskalierung forderte der Unparteiische beim heimischen Obmann drei Ordner für die eigene Sicherheit an.