Erstellt am 15. Juni 2016, 11:18

Die Kooperation steht kurz vor dem Beginn. Oberpetersdorf und Schwarzenbach sind sich einig, der BFV bremst hingegen noch ein und wartet auf den Segen des ÖFB.

Am Start. Oberpetersdorf und Schwarzenbach werden künftig einen gemeinsamen Weg einschlagen. Oberpetersdorf-Regisseur Milan Hajmasi (l., gegen Kaisersdorfs Markus Tschank) wird weiterhin die Fäden ziehen.  |  NOEN, dd
Die Spielgemeinschaft des ASK Oberpetersdorf (1. Klasse Mitte Burgenland) und des SC Schwarzenbach (Gebietsliga Süd-Südost Niederösterreich) kam aufgrund des Dementi des NÖFV (Niederösterreichischer Fußballverband) nicht zustande. Für zu einzigartig und somit auch zu komplex stufte der benachbarte Verband die Zusammenarbeit der aus zwei verschiedenen Bundesländern stammenden Klubs ein.

Erlösende Bestätigung traf rechtzeitig ein

Daher entschlossen sich die beiden Vereine für die Option einer Kooperation, im Zuge derer beide Klubs in der 1. Klasse Mitte gemeinsam (aber natürlich nur mit einem Team) an den Start gehen. Zudem wurde bei der Schwarzenbacher Jahreshauptversammlung beschlossen, den Kampf- und Reservebetrieb ruhend zu stellen. Dennoch galt es ein Hindernis aus dem Weg zu räumen:

Dies war das Erlangen der Spielerlaubnis der beiden Landesverbände, um das Bespielen beider Sportstätten zu ermöglichen. Nach langem Bangen und Zittern gaben der BFV und der NÖFV dem Ansuchen statt. Die Erleichterung darüber war bei beiden Vereinen denkbar groß. Um auch rechtlich abgesichert zu sein, leitete der BFV den nicht alltäglichen Fall an den ÖFB zur Prüfung weiter. Sollte auch diese Hürde überwunden werden, ist alles klar.

An der Kaderplanung wurde trotz der lange andauerenden Ungewissheit bereits im Vorfeld geschraubt. Auch übernahm mit Dietmar Lueger ein neuer Trainer die sportlichen Agenden. „Ich freue mich schon sehr auf das wohl für viele Vereine richtungsweisende Projekt und die interessante Herausforderung.“