Erstellt am 29. Dezember 2010, 00:00

Die Masterschance lebt. HALLENFUSSBALL / Steinberg holte beim Raika-Cup Rang drei. Zu wenig für die direkte Qualifikation. Es könnte aber reichen.

VON DIDI HEGER

Als Toptorjäger Mario Bintinger den SV Steinberg fünf Minuten vor dem Ende des Halbfinalspiels gegen die U18-Truppe der Akademie Burgenland mit 3:2 in Führung brachte, stand der 1. Klasse Mitte-Klub mit einem Bein im burgenländischen Hallenmasters. Der Finaleinzug hätte die Schukovits-Truppe auf Rang drei der Zwischenwertung gehievt. Das Spiel ging mit 3:4 verloren. Balazs Czegledi und Co. glaubten aber weiter an ihre Chance, doch noch den „Partybus nach Oberwart“ zu buchen (O-Ton Torhüter Erwin Winhofer) und fertigten im Spiel um Platz drei den SC Unterfrauenhaid klar mit 8:3 ab. 40 Masterspunkte wanderten auf das Konto der Hallenspezialisten. Das ergibt nach zwei Turnierauftritten stolze 136 Punkte und Rang sechs in der Zwischenwertung. „Wir können mit einem Turniersieg und einem dritten Rang mit unserer Ausbeute sehr zufrieden sein“, ist Obmann Manfred Schmidt auf sein Team stolz. „Jetzt müssen wir abwarten, wie die anderen Turniere ausgehen.“

Aus dem eigenen Bezirk droht den Steinbergern wenig Gefahr in der Masterswertung, noch abgefangen zu werden. Markt Sankt Martin und Ritzing, die beide im Vorjahr in Oberwart mit von der Partie waren, ließen ihre Qualifikationschancen am Oberpullendorfer Parkett liegen. Einzig die Bezirkshauptstädter könnten mit einem Finaleinzug beim Turnier in Ritzing noch vorbeiziehen. Bisher lief es aber für Maxi Estl und Co. alles andere als nach Plan zwischen den Banden.

Die größten Konkurrenten sind allerdings der SV Stuben und die Amateure des SV Mattersburg. Der Todorovic-Truppe würde beim Rosalienpokal ein dritter Rang genügen, Stuben müsste noch ein Endspiel erreichen. Sollten zwei der drei Teams patzen, ist der SV Steinberg beim Hallenmasters in Oberwart mit von der Partie.

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