Erstellt am 28. Oktober 2013, 22:43

Die roten Bullen rufen. Probegalopp / Der Lockenhauser Giuliano Milici wurde von Europa-League-Starter Red Bull Salzburg zu einem Probespiel eingeladen.

Begehrt. Red Bull Salzburg und die Wiener Austria reißen sich um U14-Stürmer Giuliano Milici.  |  NOEN
Von Didi Heger

FUSSBALL / So schnell kann es gehen im Fußball. Vor einem Jahr saß Giuliano Milici im Schülerliga-Team noch auf der Ersatzbank. Nun ist er eine der heißesten Nachwuchsaktien des Bezirks.

Doppelpack gegen Kärnten überzeugte

Dass in dem Angreifer mit italienischen Wurzel Potenzial schlummert, erkannten die Trainer der SpG Der Club und auch seine Betreuer beim BAZ (Bezirksauswahlzentrum) schon früh. Doch so recht sollten die Fähigkeiten des Lockenhausers lange nicht zum Vorschein kommen.

Bis ein körperlicher Schub den torgefährlichen Kicker ins Rampenlicht beförderte. „Giuliano ist stark gewachsen, hat irrsinnig an Schnelligkeit sowie an Durchschlagskraft zugelegt und ist auch technisch beschlagen“, erzählt sein U14-Trainer Joachim Duschanek.

Probetraining vereinbart, auch Austria zeigt Interesse

Diese Qualitäten überzeugten beim Spiel der U14-Auswahl des Burgenlands gegen Kärnten auch die Scouts von Red Bull Salzburg. Schon wenige Tage nach dem Doppelpack von Milici läutete das Telefon. An der anderen Seite der Leitung war Sascha Milicevic, zuständig für die Agenden der U8- bis U14-Teams von Red Bull.

Vereinbart wurde vorerst ein Probetraining. Milici konnte auch dort überzeugen und wurde zu einem Testspiel gegen Rapid eingeladen. In 80 Einsatzminuten (1:2) machte der Stürmer eine gute Figur. Salzburg ist jedoch nicht die einzige Option. Auch Meister Austria Wien zeigt neben der Akademie Burgenland – Milici trainiert einmal die Woche im LAZ Oberwart – Interesse.

Ein Wechsel ist erst im Sommer ein Thema

Eines steht bei allen Ehren für den Jungkicker aber fest. Die Unterstufe wird bis Sommer in Oberpullendorf absolviert. Das freut Trainer und Förderer Joachim Duschanek, der damit auch im Frühjahr einen echten Trumpf in seiner Truppe hat.