Erstellt am 30. Januar 2013, 00:00

Ein Kreuzbandriss zu viel. Kein Glück / Manuel Emmer feierte am Wochenende sein Comeback. Nun muss er aber seine Fußballkarriere an den Nagel hängen.

Von Jochen Schütz

FUSSBALL / Nicht gerade vom Glück verfolgt ist der Dörfler Manuel Emmer. Vor einem dreiviertel Jahr zog er sich im Auswärtsspiel gegen Klingenbach einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.

Sechs Monate hartes  Training umsonst

Nach der Operation und unzähligen Stunden Physiotherapie kehrte Emmer im Jänner in den Kader des SC Oberpullendorf zurück und wollte die Heger-Elf im Frühjahr verstärken. Doch nach zwei Trainingseinheiten und einem Spiel war für den jungen Fußballer das Kicken wieder vorbei. Emmer kam in Hälfte eins zum Einsatz, beim ersten Zweikampf ging er zu Boden und schrie. Unmissverständlich stellte er klar, dass es nicht mehr geht und verließ das Spielfeld. Am Montag suchte er sofort medizinische Betreuung.

Hiobsbotschaft:  Kreuzbandriss

Die Diagnose war für den Fußballer ein herber Rückschlag. Nach einem halben Jahr harter Aufbauarbeit musste ihm Sportarzt Gernot Krammer klarmachen, dass sein Kreuzband wieder gerissen ist. Im Anschluss führten beide ein Gespräch, wie es mit Emmer und den Fußball weitergeht.

Krammer sagte, dass es besser wäre, mit dem Spielen aufzuhören, wenn so etwas schon zum zweiten Mal in kürzester Zeit passiert. Emmer nahm den Rat schweren Herzens zur Kenntnis und hängt somit seine Fußballschuhe für unbestimmte Zeit oder für immer an den Nagel. Das ist auch ein herber Rückschlag für Oberpullendorf, der Emmer nicht nur am Spielfeld vermissen wird.

Manu Emmer wird  seinem Klub fehlen

Trainer Didi Heger: „Das ist schlimm. Mani war nicht nur ein wichtiger Spieler, sondern auch ein absoluter Pluspol im Team, was die Stimmung angeht. Er wird uns fehlen. Der gesamte Verein wünscht ihm alles Gute auf dem Weg der Besserung.“ Manuel Emmer meinte zum Schluss : „Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Aber für meine Zukunft ist die Entscheidung aufzuhören sicherlich die bessere Lösung. Leider.“