Erstellt am 27. Juli 2011, 00:00

Ein Legionärsüberschuss. FUSSBALL / Ostligist SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid darf auf die Dienste von vier slowakischen Legionären zurückgreifen.

VON OTTO GANSRIGLER

Der SC Ritzing/Unterfrauenhaid musste am Transfermarkt auf dem Angriffssektor aktiv werden. Mit Patrick Niklas und Hasan Duman haben zwei gelernte Angreifer den Verein verlassen. Auch Peter Hammerschmidt, der universell einsetzbar ist, steht Ritzing nicht mehr zur Verfügung. Somit stand mit dem slowakischen Legionär Tomas Horvath nur noch ein gelernter Stürmer im Kader des SC Ritzing. Wir waren lange auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für Hasan Duman. Wir haben auf eine inländische Lösung gesetzt, aber es war kein Spieler aufzutreiben, der sowohl das spielerische wie auch finanzielle Schema erfüllte. Wir mussten uns somit im Ausland umsehen, auch wenn wir wussten, dass schon drei Legionäre in unserem Mannschaftskader stehen, führte Ritzing-Trainer Franz Ponweiser aus.

Haben einen echten  Topstürmer erwischt

Die Ritzinger wurden in der Slowakei fündig. Mit dem 32-jährigen Lubomir Meszaros verpflichtete das Team um Obmann Harald Reißner einen Ex-Internationalen mit viel Erfahrung. Nun hat aber Trainer Franz Ponweiser die Qual der Wahl bei der Aufstellung, denn wie bekannt ist, dürfen in der Regionalliga Ost nur drei Legionäre eingesetzt werden. Derzeit ist Tomas Horvath noch verletzt. Er hat aber schon wieder mit dem Lauftraining begonnen. In rund drei Wochen erwarte ich ihn zurück im Mannschaftstraining, erklärt Ponweiser. Dann geht es für die Legionäre in den Kampf um ein Stammleiberl. Ich werde viel von der ausgewählten Taktik für das jeweilige Match abhängig machen, aber natürlich zählen auch die Einstellung und der Trainingseifer, so Ponweiser, auch die österreichischen Spieler müssen ja um ihr Leiberl kämpfen. Warum soll das bei den Legionären anders sein?

TOP-THEMA