Erstellt am 28. August 2013, 00:00

Ein Neustart folgt. Paukenschlag / Der BC Deutschkreutz zieht sich aus der Bundesliga zurück und setzt auf die Eigenbauspieler in der Regionalliga.

Neustart. Franz Gabriel wird für Deutschkreutz in der Regionalliga die Kugeln versenken.Otto  |  NOEN, Otto
Von Jochen Schütz

BILLARD / Der BC Deutschkreutz ist einer der erfolgreichsten Billardvereine Österreichs. Zwei Meistertitel konnten ins Mittelburgenland geholt werden. Jetzt kam der Paukenschlag. Der Verein zieht sich aus der Bundesliga zurück.

Franz Gabriel dazu: „Der Aufwand war für uns finanziell einfach nicht mehr tragbar.“ Was geschieht nun? „Die Landesliga-Mannschaft wurde vergangene Saison Meister in der Landesliga und ist somit berechtigt in der Regionalliga zu spielen, das werden wir auch wahrnehmen“, erklärte Gabriel weiter.

Talentierte Einheimische nun im Rampenlicht

Nach den Abgängen der kompletten Bundesliga-Truppe – Roland Glöckl wechselt zu Top Shot Wien, Miko Balazs und Gabor Solymosi zieht es nach Wiener Neustadt – wird in Deutschkreutz auf den Weg mit talentierten Einheimischen gesetzt.

Somit werden Rene Seier, Gergelyi Pieler, Franz Gabriel und der aus Eisenstadt kommende Pascal Andre das Gespann für die Regionalliga bilden.

Ziel lautet Klassenerhalt

Auf die Frage, was das Saisonziel ist, meinte Gabriel: „Die Regionalliga ist sehr stark, es spielen in der kommenden Saison viele ehemalige Bundesligaspieler hier. Unser Ziel ist somit klar: Klassenerhalt.“

Am Freitag fand die Generalversammlung statt, und der Vorstand auf Landes- und Vereinsebene bleibt erhalten. Somit startet der BC Deutschkreutz in der Regionalliga einen Neuanfang. Obmann Markus Heinrich dazu: „Es war eine schöne Zeit. Wir konnten aber in der letzten Saison unsere Ziele nicht erreichen. Außerdem wollen wir wieder mehr für die Jugend machen. Wir werden bis Jahresende vier Tische im Klublokal aufstellen und erhoffen uns dadurch, die Jugend zum Billard bringen zu können. Der Schritt soll ein Zeichen dafür sein, dass wir der Jugend eine Chance geben.“