Erstellt am 15. Mai 2013, 00:00

Ein Tohuwabohu. 2. Liga Mitte / Mit Sektionsleiter Andreas Friedl hütet beim ASKÖ Kobersdorf aktuell ein ehemaliger Mittelfeldspieler das Tor.

Karriere-Neustart. Sektionsleiter Andreas Friedl galt als robuster, zweikampfstarker Defensivspieler. Nun soll der Kobersdorfer bei seinem Stammklub als Torhüter aushelfen. Gegen Draßmarkt blieb er fehlerlos. Foto: Otto  |  NOEN, Otto
Von Christian Pöltl

Kobersdorf-Stammtorhüter Milan Sretenovic gilt nach seiner Kapselverletzung an der Schulter als Stammkraft im Mittelfeld. Im Tor wird der Mattersburger diese Saison jedenfalls nicht mehr stehen: „Milans Physiotherapie wird mindestens sechs Wochen beanspruchen“, erklärt Sektionsleiter Andreas Friedl.

Ersatzkeeper stehen nicht zur Verfügung 

Eben dieser Andreas Friedl wurde nun, da auch die weiteren Torhüteroptionen Andreas Berger (er leidet an einer Knöchelverletzung) und Tormanntrainer Thomas Pfeffer (er scheint bis auf Weiteres beruflich verhindert) fehlen, zu Sretenovic‘ Ersatzmann im Kobersdorfer Tor auserkoren. Das Paradoxe dabei: Friedl, selbst ehemaliger Mittelfeldakteur, ist die Torhüterposition fremd. „Ich spielte letztes Jahr dreimal in der U23 im Tor.“ Selbstbewusster Nachsatz: „Es gibt sicher schlechtere Ersatzkeeper in der Liga als mich.“ Dennoch soll im Sommer nachgerüstet werden – neben einem neuen Torhüter sollen auch zumindest zwei Verteidiger zur Sachs-Truppe stoßen.