Erstellt am 09. März 2016, 10:02

von Dieter Dank

Elfmeter sorgte für einigen Wirbel. Beim 2:1-Heimsieg des ASK Kobersdorf gegen den SC Unterfrauenhaid sorgte ein Elfmeterpfiff für viele Diskussionen. Das Aufeinandertreffen war gerade mal 20 Minuten alt, als es zu einer umstrittenen Situation kam.

Harter Pfiff. Die Unterfrauenhaider Akteure um Goalie Roland Nagy, Andreas Gutleben (7) und Manfred Nemeth (4) protestierten heftigst gegen die Entscheidung des Unparteiischen Yavuz Buran.  |  NOEN, Dieter Dank

Kobersdorfs Stürmer Robin Strehn lief beim Stand von 0:0 alleine auf SCU-Keeper Roland Nagy zu. Dieser kam aus seinem Gehäuse und erreichte mit seinen Händen vor Strehn das Spielgerät. In Pressballmanier sprang das Leder dann auf die Beine von Strehn und von da aus rollte die Kugel weiter in das Torout. Danach kam Strehn zu Fall und zum Entsetzen der Unterfrauenhaider entschied Schiedsrichter Yavuz Buran auf Strafstoß.

„Es war ein sehr harter Elfmeter. Auch Strehn selbst reklamierte nicht“, wundert sich Unterfrauenhaid-Betreuer Gerhard Pummer über diese Entscheidung. Kobersdorfs Patrick Felser behielt einen kühlen Kopf und verwandelte den Penalty sicher.

„Aus meiner Sicht war es kein Elfmeter. Diesmal haben wir das Geschenk angenommen“, so Kobersdorf-Coach Giorgi Bidzinashvili. Referee Buran zu dieser Causa: „Der Tormann ging mit beiden Händen zum Ball. Da sich die Richtung des Leders nicht veränderte, hat der Tormann den Stürmer in seinem Lauf behindert. Ich stand ganz in der Nähe und es war ein Kontakt gegeben.“