Erstellt am 01. April 2015, 09:07

von Dieter Dank

Elfmeter sorgte für Erstaunen. Beim 2:2 zwischen Raiding und Mannersdorf gab es eine sehr umstrittene Szene.

Im Mittelpunkt. Referee Gerald Emsenhuber hatte nach dem Elfer einiges an Erklärungsbedarf.  |  NOEN
Es waren gerade einmal 20 Minuten gespielt, als sich Mannersdorfs Keeper Sebastian Faist nach einem weiten Ball streckte. Dabei hatte der Schlussmann schon beide Hände am Leder, als Raidings Angreifer Laszlo Kun, ebenfalls mit der Aussicht auf die Kugel, den Torhüter rammte und zu Boden ging.

„Der Strafstoß war ein Geschenk“

Zum Entsetzen von Faist und seinen Mitspielern zeigte der Unparteiische (war für keine Stellungnahme erreichbar) auf den Elfmeterpunkt. „Der Strafstoß war ein Geschenk“, beschrieb Mannersdorfs Funktionär Harald Waitz diese Situation. Aber auch auf der Gegenseite war man, obwohl man von dieser Entscheidung profitierte, doch auch überrascht. „Dieser Pfiff war für mich unverständlich. Das hätte nie und nimmer einen Penalty nach sich ziehen dürfen“, teilt Raidings Betreuer Hermann Ruisz mit. ASK-Kapitän Martin Riedl war es aber egal, denn er verwertete den Elfmeter locker ins Eck.